Gifhorn wird bunt: Alles rund um den CSD

Am 11. Juli lädt das Queere Netzwerk Gifhorn zum CSD mit Demonstration, Festival der Vielfalt und Aftershow-Party ein.

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Symbolfoto. | Foto: Pixabay

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Gifhorn. Unter dem Motto „Gifhorn ist bunt und soll es auch bleiben!“ veranstaltet das Queere Netzwerk Gifhorn am Samstag, 11. Juli 2026, den Christopher Street Day (CSD) Gifhorn. Mit Demonstration, Straßenfest und Aftershow-Party soll ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung gesetzt werden.



„Queer zu sein ist kein Phänomen der Großstadt – wir sind hier, wir waren schon immer hier und wir gehören dazu“, betonen die Organisatorinnen und Organisatoren des Queeren Netzwerks Gifhorn. Gerade im ländlichen Raum erfordere Sichtbarkeit häufig noch Mut. Deshalb wolle man gemeinsam auf die Straße gehen und zeigen, dass Gifhorn ein Ort ist, an dem Menschen unabhängig von ihrer Identität oder Beziehungsform respektvoll und selbstbestimmt leben können.

Demonstrationszug durch die Gifhorner Innenstadt


Den Auftakt bildet um 13.30 Uhr der Demonstrationszug, der am Schillerplatz startet. Von dort führt die Route über die Braunschweiger Straße zur Bergstraße, weiter durch den Kreisel in die Konrad-Adenauer-Straße, vorbei an der historischen Hochzeitsmühle in Richtung Lüneburger Straße. Anschließend verläuft der Zug über die Celler Straße, vorbei an der Stadthalle und über die Allerstraße zurück zum Schillerplatz. In der Bodemannstraße trennt sich der Demowagen von der Fußgruppe, bevor der bunte Demonstrationszug über den Steinweg bis zum CEKA-Brunnen zieht.

Zur Teilnahme eingeladen sind sowohl Mitglieder der queeren Community als auch Unterstützerinnen und Unterstützer. Fahnen, Plakate und gute Stimmung sind ausdrücklich erwünscht. Vereine, Parteien oder größere Gruppen, die mit Fahrzeugen, Bollerwagen oder eigener Musik teilnehmen möchten, können sich vorab beim Queeren Netzwerk Gifhorn anmelden.

Festival der Vielfalt mit Musik und Begegnung


Ab 15 Uhr beginnt entlang der Hindenburgstraße bis zum CEKA-Brunnen das Festival der Vielfalt, das den Demonstrationszug auf der Festmeile empfängt. Nach den Begrüßungsworten der Schirmherrschaft sowie einer Vertreterin oder einem Vertreter des Queeren Netzwerks Gifhorn startet das Bühnenprogramm.

Den musikalischen Auftakt übernimmt um 15.15 Uhr die Band Hertzkasper. Um 16.15 Uhr folgt NoisyGlam mit einer energiegeladenen Performance, bevor Revelator ab 17.15 Uhr den musikalischen Abschluss gestaltet.

Zwischen den Live-Auftritten stehen Wortbeiträge auf dem Programm, die die Bedeutung von Sichtbarkeit und Akzeptanz insbesondere im ländlichen Raum thematisieren. Darüber hinaus präsentieren sich zahlreiche Vereine, Organisationen und Parteien aus der Region und darüber hinaus mit Informationsständen entlang des Steinwegs. Besucherinnen und Besucher haben dort die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen und sich über verschiedene Angebote zu informieren.


Mitmachen ausdrücklich erwünscht


Ein weiterer Programmpunkt ist der Partizipationspavillon. Dort können Interessierte ihre Ideen, Wünsche und Anregungen für zukünftige CSD-Veranstaltungen einbringen. Mitmachstationen, Feedbackwände und Gesprächsangebote bieten Raum für Austausch und Beteiligung.

Party zum Abschluss


Nach dem Straßenfest geht die Veranstaltung in den Abend über. Die Aftershow-Party findet ab 19 Uhr im Eiskeller Gifhorn in der Lindenstraße 21 statt. Ab 20 Uhr eröffnet Final Impact den Partyabend, bevor ab 21.30 Uhr DJ John Minus (Zweiklangton) übernimmt und bis in die Nacht für Tanzmusik sorgt.

Mit Demonstration, Kulturprogramm und Begegnungsmöglichkeiten möchte das Queere Netzwerk Gifhorn ein deutliches Zeichen setzen: Gifhorn ist vielfältig – und soll es auch in Zukunft bleiben.

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