Staffelstabübergabe beim Kinderfonds: Ploog übergibt an Legenbauer

Der Gifhorner Kinderfonds stellt sich personell neu auf und setzt seine Arbeit mit einem Wechsel in der ehrenamtlichen Koordination for

Annette Hoffmann (Stadt Gifhorn), Jens Legenbauer, Holger Ploog und Matthias Nerlich (Schirmherr des Gifhorner Kinderfonds).
Annette Hoffmann (Stadt Gifhorn), Jens Legenbauer, Holger Ploog und Matthias Nerlich (Schirmherr des Gifhorner Kinderfonds). | Foto: Stadt Gifhorn

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Gifhorn. Holger Ploog gibt nach 16 Jahren die ehrenamtliche Koordination des Gifhorner Kinderfonds ab. Sein Nachfolger wird Jens Legenbauer, der die Leitung des Netzwerks künftig übernimmt und sich bereits seit Herbst 2025 im Projekt engagiert, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Gifhorn.



Die Entwicklung des Gifhorner Kinderfonds sei eng mit dem Wirken von Holger Ploog als dessen Koordinator verbunden. Was mit einem Projekt zur Mittagessenunterstützung in 14 Kindertagesstätten im Jahr 2008 begann, sei heute ein funktionierendes Netzwerk, das mit seinen 15 Projekten Kinder in der Stadt unterstützt. Seit 16 Jahren koordiniert Holger Ploog ehrenamtlich die Arbeit des Gifhorner Kinderfonds und gab vielen Aktivitäten ein Gesicht. Jetzt übergibt er den Staffelstab an seinen Nachfolger Jens Legenbauer. Der 61-Jährige aus Meißen ist über den Verein der Führungskräfte von Volkswagen mit dem Gifhorner Netzwerk in Kontakt gekommen. Seit Herbst 2025 ist er ehrenamtlich für den Kinderfonds tätig, berichtet die Stadtverwaltung weiter.

Anerkennung für Ploog


„Holger Ploog war über so viele Jahre ein absoluter Glücksgriff für den Gifhorner Kinderfonds.“ Er hat mit großem Engagement Kontakte geknüpft, Partner gefunden und Projekte auf den Weg gebracht. Außerdem hat er das sprichwörtliche Herzblut mitgebracht, um dran zu bleiben, wenn es mal schwieriger wurde, und um Kinderherzen heller strahlen zu lassen. Dafür gebührt ihm meine persönliche Hochachtung. Gleichzeitig freue ich mich, dass mit Jens Legenbauer ein kompetenter und ebenso einsatzfreudiger Nachfolger an Bord kommt“, sagt Matthias Nerlich, Bürgermeister und Schirmherr des Gifhorner Kinderfonds.

Ein Herz für das Soziale


Auch Legenbauer bringt ein Herz für das Soziale mit und verfügt aufgrund seiner Erfahrung als Führungskraft bei Volkswagen über Know-how in der Projektsteuerung und vielfältige Kontakte. „Mich haben die Bandbreite der Projekte und die persönlichen Begegnungen in den Kindergärten und Schulen von Anfang an begeistert. Die Spenden und die ehrenamtliche Arbeit der vielen Partner kommen direkt da an, wo sie gebraucht werden. Dafür engagiere ich mich gern“, sagt Legenbauer. Unterstützung erhält er in den kommenden Monaten noch von Holger Ploog, um Themen und Beteiligte intensiv kennenzulernen.

„Kleine Kinder – immer satt“


Unter dem Motto „Kleine Kinder – immer satt“ engagiert sich der Kinderfonds dafür, allen Kindern gleich gute Lebens- und Entwicklungsbedingungen und dadurch eine weitestgehende Chancengleichheit zu ermöglichen. Im Fokus stehen die Themen Ernährung, Bewegung, Bildung und soziale Teilhabe. Seit der Gründung flossen über eine Million Euro in die Projekte des Kinderfonds, die auf Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit angelegt sind. Dabei verzichtet der Kinderfonds auf administrative Kosten und verwendet die Spendengelder zu 100 Prozent für die Aktivitäten. 30 Kitas, 7 Grundschulen und das FBZ Grille zählen zu den Orten, an de- nen die Projekte die tägliche Arbeit unterstützen.