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16-Jähriger nach Unfall lebensgefährlich verletzt - Rettungshubschrauber im Einsatz

Der Jugendliche aus Hohne war mit einem Kleinkraftrad unterwegs und wurde von einem Auto gerammt. Beide Fahrer erlitten schwerste Verletzungen.

(Archivbild)
(Archivbild) Foto: Sandra Zecchino

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29.06.2020

Müden. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich heute gegen 17 Uhr auf der Landesstraße 283 zwischen Müden und Hohne im Landkreis Celle. Der 16- jährige Fahrer eines Kleinkraftrades aus Hohne und der 34- jährige Fahrzeugführer eines VW Lupo aus Müden erlitten dabei schwerste Verletzungen. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz, die Landesstraße bis in die Abendstunden voll gesperrt. Die Feuerwehr Gifhorn berichtet über den Vorfall.


Der Unfall ereignete sich kurz vor 17 Uhr. Wie genau diese abgelaufen sei, könne die Polizei noch nicht abschließend klären. Im Kreuzungsbereich der Landesstraße 283 und der Hohner Straße prallten die beiden Fahrzeuge zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden der Lupo und der Motorradfahrer in einen angrenzenden Graben geschleudert. „Als wir an der Einsatzstelle eintrafen, wurden die beiden Fahrzeugführer bereits von Ersthelfern und dem Rettungsdienst versorgt“, so Ralf Böhm, Ortsbrandmeister von Müden-Dieckhorst und Einsatzleiter. Neben der Müdener Wehr wurden auch die Wehren aus Flettmar und Meinersen sowie der Einsatzleitwagen aus Ahnsen alarmiert. Insgesamt waren 44 Einsatzkräfte vor Ort. „Der Fahrer des Lupo war hingegen ersten Meldungen nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt, wir unterstützten den Rettungsdienst bei seinen Arbeiten“, so Böhm weiter.

Um die beiden Verletzten kümmerten sich die Teams zweier Rettungswagen sowie der Notarzt aus Gifhorn. Außerdem war ein Rettungshubschrauber an der Einsatzstelle. Der Notarzt versorgte den lebensgefährlich verletzten Kradfahrer, er kam mit dem Rettungshubschrauber in die Medizinische Hochschule nach Hannover. Der schwer verletzte Fahrer des VW Lupo wurde ins Krankenhaus Gifhorn gebracht. Da der genaue Unfallhergang nicht abschließend geklärt werden konnte, zog die Polizei einen Sachverständigen hinzu.


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