EDEKA-Markt: Arbeiten bereits einen Monat früher aufgenommen


Ursprünglich sollte der Bau erst im März beginnen. Symbolfoto: EDEKA
Ursprünglich sollte der Bau erst im März beginnen. Symbolfoto: EDEKA | Foto: EDEKA

Gifhorn. Schütte-Kaufhaus-Chef Udo von Ey bestätigte auf Nachfrage der Allerzeitung, dass der Baubeginn des EDEKA-Marktes in der Konrad-Adenauer-Straße bereits jetzt und nicht wie vom Unternehmen anvisiert im März starte. Für rund 4,5 Millionen Euro entsteht auf 1.400 Quadratmetern ein Neubau mit großer Glasfront und auffälliger Architektur.


Die Planungen erfolgten in enger Abstimmung mit der Stadt Gifhorn und der Herget Projekt- und Grundbesitzgesellschaft mbH & Co. KG. Der selbstständige EDEKA-Kaufmann Dirk Wede, der bereits ein EDEKA Center in Gifhorn-Gamsen betreibt, wird den neuen EDEKA-Markt in der Innenstadt führen und dort 55 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. "Wir sind optimistisch, dass wir den neuen EDEKA-Markt – je nach Witterung – im November 2018 eröffnen können“, erklärte Christian Sunder von der Expansionsabteilung der EDEKA Minden-Hannover.

Höhe der Stadtvillen in der Xanthisstraße wird aufgenommen


Die Entwicklung des neuen EDEKA-Marktes sei in enger Zusammenarbeit zwischen dem Investor und dem Projektentwickler Dr. Toni Herget, dem Architekturbüro von Ey, der EDEKA und der Stadtverwaltung realisiert worden – dabei sei auch der geplante Parkhaus-Neubau vom Kaufhaus Schütte berücksichtigt worden. Die Besonderheit des EDEKA-Marktes sei die aufwendige Architektur. So werde eine durchgehende, große Glasfront zum Parkplatz für viel Tageslicht beim Einkauf im Supermarkt sorgen, die zudem mit großzügiger Überdachung in der Breite der Gebäudefront gestaltet werde. Das Gebäude des Vollsortimenters werde in Teilen zwei- beziehungsweise drei-geschossig gebaut, die Verkaufsfläche des EDEKA-Marktes werde im Erdgeschoss liegen. Der Entwurf nehme damit die Höhe der Stadtvillen in der Xanthisstraße auf und bette den Neubau so ideal in die Innenstadt-Gestaltung ein. Um Lärm bei der Anlieferung zu vermeiden, hätten die Planer eine vollständig eingehauste, ebenerdige Anlieferzone für die Lkw vorgesehen. Deren Mauerbegrenzung diene gleichzeitig als Rückwand der Bushaltestelle an der Konrad-Adenauer-Straße.

Zur gesamten Planung gehöre auch ein neu angelegter, breiter Fußgängerweg. Er führe entlang der Rathausstraße zum neuen Parkhaus und weiter am Eingang des EDEKA-Marktes vorbei bis zur Konrad-Adenauer-Straße und verbinde damit die Innenstadt (Steinweg) direkt mit dem Gelände des Schloßsees. Der angrenzende Schulhof werde im Zuge des Neubaus komplett neu gestaltet. Zudem werde der neue EDEKA-Markt mit einem deutlich geringeren Energieverbrauch gegenüber Supermärkten mit herkömmlicher Bauweise auskommen. „Wir nutzen beispielsweise gezielt anfallende Abwärme für das Heizen des Marktes und die geschlossenen Kühlmöbel arbeiten der Atmosphäre zuliebe mit dem natürlichen Kältemittel CO2“, so Projektentwickler Dr. Toni Herget. „Im neuen Supermarkt wird es neben der großen Glasfront und dem Tageslicht auch tageslichtgesteuerte LED-Beleuchtung geben. Das bringt helles Licht in den Markt und hilft ebenfalls, Energie zu sparen.“ Kunden jeder Generation könnten zukünftig im neuen EDEKA-Markt barrierefrei einkaufen und profitietren zum Beispiel von breiteren Gängen, größeren Preisschildern und vielen Serviceleistungen.


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