Gifhorn investiert Millionen in Dietrich Friedrich-Bonhoeffer-Realschule

Keine Spur mehr vom Charme der 80er-Jahre. Die braune Farbe ist verschwunden, stattdessen blau abgesetzte helle Flure, anthrazitfarbene Türen, frische Farbe überall, neue Fußböden und Akustikdecken in den Klassenzimmern und Fluren.

 Schulleiter Jens Hoppe, Bürgermeister Matthias Nerlich und Fachbereichsleiter Bauverwaltung ,Karsten Moritz bei der Begehung.
Schulleiter Jens Hoppe, Bürgermeister Matthias Nerlich und Fachbereichsleiter Bauverwaltung ,Karsten Moritz bei der Begehung. | Foto: Stadt Gifhorn

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Gifhorn. Drei Millionen Euro hat die Stadt in die Modernisierung des Realschulgebäudes in der Poststraße investiert, und das bei laufendem Betrieb. Keine einfache Zeit für das Lehrpersonal und die Schülerinnen und Schüler, die die Einschränkungen mit Geduld und Verständnis ertragen haben. Seit Beginn des neuen Schuljahres sind Lärm und Staub vergessen.



Keine Spur mehr vom Charme der 80er-Jahre. Die braune Farbe ist verschwunden, stattdessen blau abgesetzte helle Flure, anthrazitfarbene Türen, frische Farbe überall, neue Fußböden und Akustikdecken in den Klassenzimmern und Fluren. Teilweise wurden die Fenster ausgetauscht und die Eingangs- und Treppenhausfassaden erneuert, ebenso die Elektrik. Die Lichtanlagen, der neu angebrachte Sonnenschutz an der Südfassade und die modernen Heizkörper – alles wird zentral gesteuert.

Moderne Fachräume als Herzstück


Das Herzstück der Modernisierung sind die Fachräume. Zuvor waren sie im ganzen Gebäude verstreut. Nach Abschluss der Sanierung ist ein neuer naturwissenschaftlicher Trakt entstanden, in dem die Räume zentralisiert auf einem Flur liegen. Der Physikraum mit extra Vorbereitungsraum sowie der Chemieraum entsprechen den allerneusten Standards. Die Türen öffnen sich per Transponder, das Licht geht automatisch an und digitale Tafeln sind Standard. Die technischen Anschlüsse kommen an Teleskop-Armen von der Decke herunter und statt wie früher zu acht, können die Schülerinnen und Schüler zu zweit oder zu viert ihre Experimente durchführen.

„Hier sind die Lehrer Lernbegleiter“, sagt Schulleiter Jens Hoppe, der seit Februar 2026 im Amt ist. Von der technischen Ausstattung her sieht sich Hoppe bestens aufgestellt. „Ein Gymnasiallehrer ist sogar aus diesem Grund an unsere Schule gewechselt“, berichtet der Schulleiter.

Computerraum verbindet Tradition und Moderne


Der Computerraum im alten Gebäudetrakt vereint Tradition und Moderne. In dem Raum mit den hohen Rundbogenfenstern befinden sich 28 Computerarbeitsplätze. Keine Laptops, sondern Desktop-Geräte. „Für den späteren Beruf ist es so wichtig, dass die Jugendlichen lernen mit der Mouse umzugehen“, sagt Jens Hoppe. Und dazu gehört auch, dass sie den Umgang mit Textverarbeitung und Kalkulationsprogramm lernen – „ganz old school“.

Realschule bietet viele Perspektiven


Nicht jeder hat das Abitur als schulisches Abschlussziel. Deshalb sei die Realschule für viele Eltern eine echte Alternative. Denn mit dem erweiterten Realschulabschluss, so Hoppe, böten sich mit dem anschließenden Besuch der Berufsbildenden Schulen viele Perspektiven. „Gerade deshalb ist es wichtig, diese Schulform mit einer modernen Ausstattung zu stärken. Schließlich brauchen wir nicht nur Hochschulabsolventen, sondern auch gut ausgebildete junge Menschen in den Ausbildungsberufen“, betont Bürgermeister Matthias Nerlich. Schulleiter Jens Hoppe bringt es am Ende des Schulbesuches mit Bürgermeister Matthias Nerlich und Karsten Moritz, Fachbereichsleiter Bauverwaltung, so auf den Punkt: „Tolle Schule, tolles Kollegium, tolle Schüler und Schülerinnen und ein toller Schulträger.“

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