Ehra. Schwerste Verletzungen erlitt ein 34‑jähriger Autofahrer bei einem Unfall am Sonntagabend bei Ehra. Seine zehnjährige Tochter kam mit leichten Verletzungen davon. Das berichtet die Kreisfeuerwehr Gifhorn in einer Pressemitteilung.
Der Unfall ereignete sich auf der Bundesstraße 248 kurz nach 18 Uhr. Nach Angaben der Polizei war der Mann aus Salzwedel mit seinem Hyundai auf der Bundesstraße von Voitze kommend in Richtung Ehra unterwegs. Kurz vor dem Ortseingang von Ehra kam der Wagen nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Straßenbaum. Dabei wurde der Fahrer in dem Fahrzeugwrack eingeklemmt.
Tochter von Ersthelfern befreit
Die Feuerwehren aus Ehra-Lessien und Brome rückten mit 33 Mitgliedern aus, der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen, einem Notarzt und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst. „Bei unserem Eintreffen war die Tochter bereits von Ersthelfern aus dem Fahrzeug befreit worden“, so Marcus Daasch, Ortsbrandmeister von Ehra‑Lessien und Einsatzleiter. „Wir haben sie erst einmal erstversorgt und in unser Löschfahrzeug gebracht, bis der Rettungsdienst die weitere Betreuung übernommen hat.“

Der Fahrer musste schonend aus dem Auto befreit werden. Foto: Carsten Schaffhauser / Kreisfeuerwehr Gifhorn
Nachdem der Rettungsdienst und Notarzt die Erstversorgung des eingeklemmten Fahrers vorgenommen hatten, wurde in Absprache mit dem Notarzt entschieden, dass eine möglichst schonende Rettung des Patienten vorgenommen wird, auch wenn diese etwas länger dauert. „Wir haben zunächst beide Türen sowie die B-Säule auf der Fahrerseite entfernt und anschließend noch das Dach des Fahrzeuges abgenommen“, so der Einsatzleiter weiter.
Dadurch hatten die Rettungskräfte die Möglichkeit, den Fahrer aus dem Fahrzeug zu heben ohne weitere Verletzungen durch die Rettung zu riskieren. Der Mann wurde ins Krankenhaus nach Wolfsburg gebracht, seine Tochter in die Klinik nach Gifhorn. Die Bundesstraße war während der Bergungsarbeiten für mehrere Stunden voll gesperrt. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden.

