Großbrand in Wohnhaus: Zahlreiche Kräfte im Einsatz

Heute Vormittag ist in einem Wohnhaus in Groß Oesingen ein Feuer ausgebrochen.

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Symbolfoto. | Foto: Pixabay

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Groß Oesingen. Ein Wohnhausbrand in der Friedhofstraße hat am heutigen Donnerstag rund 100 Einsatzkräfte aus der Samtgemeinde Wesendorf und dem Landkreis Gifhorn gefordert. Über den Einsatz berichtet die Kreisfeuerwehr Gifhorn in einer Pressemitteilung.



Um 11:15 Uhr alarmierte die Leitstelle die Ortsfeuerwehren Groß Oesingen, Pollhöfen und Ummern; ein Mann hatte bei Arbeiten auf dem benachbarten Friedhof Rauch bemerkt und sofort den Notruf gewählt. Zwei Bewohner hatten das Haus bereits verlassen; verletzt wurde niemand. „Beim Eintreffen schlugen die Flammen bereits aus dem Dach des rechten Gebäudeteils“, berichtete Einsatzleiter Henning Schulze. „Wir haben die Wasserversorgung aufgebaut, von außen gelöscht und mit Trupps unter Atemschutz den linken Gebäudeteil gegen die weitere Ausbreitung gesichert.“

Zahlreiche Kräfte im Einsatz


Das Gebäude besteht aus zwei verbundenen, bewohnten Gebäudeteilen. Die Einsatzleitung erhöhte die Alarmstufe und ließ die Ortsfeuerwehren Wahrenholz, Westerholz und Wesendorf, die Drehleiter aus Wittingen sowie die Ortsfeuerwehr Steinhorst als Atemschutzreserve nachalarmieren; um 15:35 Uhr kam die Ortsfeuerwehr Betzhorn hinzu. Die DRK-Bereitschaft stellte einen Rettungswagen und Einsatzstellenversorgung. Der Bereitschaftsdienst der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises tauschte vor Ort Atemschutzgeräte und Schläuche.

Bagger deckte Dach ab


Über drei Wasserentnahmestellen speiste die Feuerwehr zwei Strahlrohre außen und zwei im Gebäude. Lüfter und geöffnete Dachfenster verhinderten eine Durchzündung des Dachstuhls; im linken Teil entfernten die Kräfte Vertäfelung und Dämmung. Nach rund einer Stunde war das Feuer unter Kontrolle. Der Versuch, die Dachhaut des rechten Gebäudeteils über die Drehleiter zu öffnen, erwies sich als zu aufwendig, weil die Dachplatten zum Teil noch fest saßen. Die Einsatzleitung zog deshalb ein Abrissunternehmen hinzu: Ein Bagger deckte das Dach ab, anschließend bekämpften die Einsatzkräfte von der Drehleiter aus die verbliebenen Brandherde im geöffneten Dachstuhl. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den frühen Abend hin.

Komplexe Einsatzstelle


Im Verlauf des Einsatzes trafen Ortsbrandmeister Klaus Rieken und Olaf Müller, stellvertretender Kreisbrandmeister und Brandabschnittsleiter Nord, ein. Gemeindebrandmeister Torsten Winter unterstützte an der Einsatzstelle die Einsatzleitung an seinem Geburtstag; ein Beispiel für die Einsatzbereitschaft der ehrenamtlichen Feuerwehren. „Eine Einsatzstelle dieser Größe ist komplex”, sagte Winter. „Deshalb haben wir drei Einsatzabschnitte gebildet; ein trainiertes Verfahren, bei dem die Abschnitte eigenständig arbeiten und wir insgesamt schneller sind.”

„Das war für unsere Verhältnisse eine große Einsatzstelle, die sehr strukturiert abgearbeitet wurde”, ordnete Tobias Nadjib, Leiter der Kreisfeuerwehr-Pressestelle, ein. „Niemand ist zu Schaden gekommen, das Feuer war zügig unter Kontrolle. Mit dieser Bilanz lässt sich ein solcher Einsatz abschließen.”

Zur Brandursache und zur Schadenshöhe hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

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