Brome. Die Samtgemeinde Brome kann aufatmen: Für die umfassende Modernisierung und Sanierung des traditionsreichen Freibads erhält die Samtgemeinde eine Förderung in Höhe von 2 Millionen Euro vom Bund. Das berichten die Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil (SPD) und Alexander Jordan (CDU) sowie Samtgemeindebürgermeister Wieland Bartels in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
Diese Unterstützung kommt zur richtigen Zeit: Das Freibad ist stark sanierungsbedürftig. Bereits seit Jahren macht der Sanierungsstau dem Bad zu schaffen. Das Bad ist in diesem Jahr geschlossen geblieben, die letzte größere Sanierung liegt ein halbes Jahrhundert zurück (1976), und in Betrieb ist das Gelände sogar schon seit den 1930er Jahren.
Von zentraler Bedeutung
Als einzige Schwimmsport- und Lehrschwimmstätte der Samtgemeinde ist das Bad für den Schulunterricht, die DLRG-Ausbildung, den Vereinssport sowie den Breitensport und die Freizeit von zentraler Bedeutung. Hinzu kommt: Wegen der teilweise erheblichen Entfernungen zu anderen Schwimmbädern in den umliegenden Kommunen besitzt das Freibad eine herausgehobene Bedeutung für die Region bis nach Sachsen-Anhalt und für den Erhalt der Schwimmfähigkeit von Kindern und Erwachsenen. Ohne eine nun beginnende, grundlegende Sanierung ist der sichere und hygienische Badebetrieb schlichtweg nicht mehr zu gewährleisten gewesen. Mit den Bundesmitteln wird das Freibad nun von Grund auf erneuert, um es zukunftsfähig und modern aufzustellen.
„Ein solches Großprojekt gelingt nur im engen Schulterschluss vor Ort und in Berlin“, so Hubertus Heil, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Gifhorn-Peine. „Mein ausdrücklicher Dank gilt an dieser Stelle Samtgemeindebürgermeister Wieland Bartels, der sich mit unermüdlichem Einsatz, Ausdauer und starkem Engagement für den Erhalt und die Zukunft des Bades starkgemacht hat. Als Bundestagsabgeordneter für Gifhorn habe ich das Vorhaben in Berlin von Beginn an sehr gerne unterstützt und mich mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass die Bundesmittel nach Brome fließen. Ebenso danke ich meinem Kollegen Alexander Jordan, der als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter den Wahlkreis Helmstedt-Wolfsburg, vertritt, zu dem auch die Samtgemeinde Brome gehört, für die gute Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg im Interesse der Bürgerinnen und Bürger unserer Heimat. Es ist eine hervorragende Investition in die Lebensqualität, die Infrastruktur und vor allem in die Sicherheit unserer Kinder, die hier schwimmen lernen können.“
Weit mehr als ein Freizeitangebot
Dazu der zuständige Wahlkreisabgeordnete Alexander Jordan: „Das ist eine richtig starke Nachricht für Brome. Das Freibad ist für die Samtgemeinde weit mehr als ein Freizeitangebot - hier geht es um Schwimmausbildung, Schulsport, Vereine und ein wichtiges Stück Lebensqualität im ländlichen Raum. Umso wichtiger war es mir, für dieses Projekt zu kämpfen. Die Förderung war alles andere als selbstverständlich. Brome stand zunächst nicht auf der Liste. Deshalb habe ich in Berlin noch einmal intensiv für das Projekt geworben und viele Gespräche geführt. Dass wir jetzt dieses Ergebnis erreichen konnten, zeigt, dass sich Hartnäckigkeit auszahlt. Besonders gefreut hat mich, dass Hubertus Heil und ich dabei parteiübergreifend an einem Strang gezogen haben. Wenn es um unsere Region geht, zählt, was wir gemeinsam für die Menschen vor Ort erreichen.“
„Wir haben gekämpft und heute bekommen wir Rückenwind aus Berlin: Die Förderung ist ein starkes Signal für unsere Samtgemeinde und den Neustart unseres Freibads. Dafür sind wir Hubertus Heil und Alexander Jordan sehr dankbar. Auch unsere Mitarbeiter in der Verwaltung haben einen großen Anteil daran, darauf können alle stolz sein. Ich habe es von Anfang an betont: Der eingeschlagene Weg ist genau richtig und die starke Zusammenarbeit mit und auf der Bundesebene vorbildlich. Wir sind unserem Ziel einen großen Schritt nähergekommen – für die Vollendung machen wir alle mutig weiter“, so Bromes Samtgemeindebürgermeister Wieland Bartels.
Als Kind im Freibad gewesen
Auch die aus der Samtgemeinde Brome stammende SPD-Landtagsabgeordnete Kirsikka Lansmann hat das Freibad eine besondere persönliche Bedeutung: „Ich bin selbst schon als Kind in Brome im Freibad gewesen. Umso wichtiger ist für mich, dass wir jetzt gemeinsam eine Perspektive für diesen wichtigen Ort schaffen können", heißt es in einer Pressemitteilung der Abgeordneten.
Die Bundesförderung schaffe nun die Grundlage für die umfassende Modernisierung des Freibads. Ziel sei es, die Einrichtung langfristig zu erhalten und wieder zu einem zukunftsfähigen Ort für Schwimmausbildung, Schulsport, Vereine und Freizeit zu machen. Damit sei die Förderung auch eine wichtige Investition in die Schwimmsicherheit von Kindern und Jugendlichen.
Eine Perspektive für Brome
Die CDU-Landtagsabgeordnete Lena-Sophie Laue meldet sich ebenfalls mit einer Pressemitteilung zu Wort: „Die zwei Millionen Euro sind ein starkes Signal aus Berlin. Nach einer Saison ohne Freibad gibt es jetzt eine Perspektive für Brome. Das ist eine gute Nachricht für den gesamten Nordkreis.“
Zuletzt hatte sich Laue am 12. August vor Ort ein Bild von der Situation gemacht. Gemeinsam mit Vertretern der DLRG, der Kommunalpolitik und dem Bundestagsabgeordneten Alexander Jordan sprach sie über den Zustand des Freibads und die notwendigen Schritte für dessen Zukunft. „Im August standen wir noch gemeinsam am Beckenrand und haben darüber gesprochen, wie es weitergehen kann. Jetzt stehen 2 Millionen Euro Bundesförderung. Das ist ein großer Schritt für Brome und zeigt, dass sich der gemeinsame Einsatz für unsere Region lohnt.“

