Landkreis Goslar und Telekom besiegeln Glasfaserausbau an Schulen

Der Baustart ist für April in der Gemeinde Liebenburg geplant.

Stellen die Weichen für den Glasfaserausbau (v.li.): Thomas Wiesenhütter (verantwortlich für Kreisentwicklung,), Landrat Dr. Alexander Saipa, Sabine Köhler (Regio Managerin Fiber Nord) und Ian Merlin Becker (Key Account Manager Technik) bei der Vertragsunterzeichnung.
Stellen die Weichen für den Glasfaserausbau (v.li.): Thomas Wiesenhütter (verantwortlich für Kreisentwicklung,), Landrat Dr. Alexander Saipa, Sabine Köhler (Regio Managerin Fiber Nord) und Ian Merlin Becker (Key Account Manager Technik) bei der Vertragsunterzeichnung. | Foto: Landkreis Goslar

Goslar. Der Breitbandausbau an den Schulen im Landkreis Goslar schreitet deutlich voran: 54 förderfähige Schulstandorte sowie eine Klinik im Kreisgebiet werden in den kommenden zwei Jahren an das schnelle Glasfasernetz der Deutschen Telekom angeschlossen. Um dieses Vorhaben zu realisieren, haben Landrat Dr. Alexander Saipa und Thomas Wiesenhütter, beim Landkreis verantwortlich für Kreisentwicklung, am Mittwochvormittag im Kreishaus einen entsprechenden Vertrag im Beisein der Telekom-Verantwortlichen Sabine Köhler, Regio Managerin Fiber Nord, und Ian Merlin Becker, Key Account Manager Technik, unterzeichnet.



Wie der Landkreis berichtet, werden die Schulstandorte durch den Ausbau eine Mindestgeschwindigkeit von 1 Gigabit/s erhalten. Die Kosten für den Ausbau liegen insgesamt bei knapp 2,1 Millionen Euro. Fördergelder erhält der Landkreis Goslar hierbei vom Bund, dieser trägt mit einer Zuwendung von knapp 1,1 Millionen Euro 50 Prozent der Kosten. Mit weiteren rund 517.000 Euro beteiligt sich das Land Niedersachsen, ebenso hoch ist der Eigenanteil des Landkreises Goslar.

Baustart im Frühjahr


Landrat Dr. Saipa begrüßt den bevorstehenden Breitbandausbau: „Es ist unser Anliegen, den Anschluss der Schulen an das Glasfasernetz schnellstmöglich zu realisieren. Investitionen sind unerlässlich, um das Bildungsangebot im Landkreis weiterhin modern und zukunftsfähig zu gestalten“, sagt der Chef der Kreisverwaltung. „Digitale Lehrinhalte werden an den Schulen in unserem Kreisgebiet immer wichtiger, daher müssen wir den Standorten die nötigen Breitbandkapazitäten zur Verfügung stellen. Nicht zuletzt hat uns die Corona-Pandemie vor Augen geführt, wie wichtig ein zeitgemäßer, digitaler Bildungssektor ist.“

Der Baustart ist für April 2023 angesetzt: Der Spatenstich soll in der Gemeinde Liebenburg erfolgen, wo die Grundschule Liebenburg als erste Schule an das Glasfasernetz angeschlossen wird.


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