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Resolution soll Busverbindungen in Langelsheim verbessern

von Anke Donner


Mit einer Resolution soll Busverbindungen in Langelsheim verbessert werden. Foto: Anke Donner
Mit einer Resolution soll Busverbindungen in Langelsheim verbessert werden. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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13.02.2016




Langelsheim. Erst kürzlich kritisierte die Wählergemeinschaft Langelsheim die Busverbindungen in Langelsheim ud forderte in einer öffentlichen Stellungnahme dazu auf, dass gemeinsam mit allen Beteiligten nach einer Lösung gesucht wird wird (regionalHeute.de berichtete).

Wie die Langelsheimer SPD-Ratsfraktion nun mitteilte, stößt die Streichung der Buslinie 832 Bergstadt Lautenthal/Hahnenklee und die Ausdünnung der Buslinie 831 Oberharz/Langelsheim /Goslar, auch dort auf Ablehnung und Unverständnis. Der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Alexander Saipa hat der SPD-Ratsfraktion nun mitgeteilt, dass er die lokalen Forderung nach einem ausgewogenen Öffentlichen Personennahverkehr inhaltlich unterstützt. Sofort nach dem Bekanntwerden dieser Maßnahmen, hat er sich mit dem niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies, in Verbindung gesetzt. Er möchte im Gespräch mit den Beteiligten nach einer Lösung suchen. "Es ist allerdings selbsterklärte Aufgabe vom Zweckverband Großraum Braunschweig ZGB und der Regionalbus Braunschweig GmbH RBB eine tragfähige Lösung für die Verbindung der beiden Orte Lautenthal und Hahnenklee anzubieten. Wir erwarten jetzt sehr zeitnah konstruktive Vorschläge", mahnt Saipa. Gemeinsam will der Rat der Stadt Langelheim nun eine Resolution bei der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH einreichen, in der das für die Busverbindungen zuständige Unternehmen aufgefordert wird, die Verbindungen zu überdenken und Streichungen zurückzunehmen.

Resolutionsentwurf für die Ratssitzung am 25. Februar 2016


Der Rat der Stadt Langelsheim fordert die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH auf, die ersatzlose Streichung der Busverbindung 832 - Bergstadt Lautenthal / Hahnenklee – und die weitere Ausdünnung des Busverkehrs zwischen Goslar/Langelsheim und der Bergstadt Lautenthal/Oberharz Linie 831 zurückzunehmen.

Begründung: Mit diesem Schritt greift die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH unverhältnismäßig stark in die touristische Infrastruktur der Stadt Langelsheim ein. Dieser Schritt ist auch deshalb unverständlich, weil gerade im ländlichen Raum von der Politik - Landesregierung Niedersachsen und Bundesregierung - die Stärkung des Nahverkehrs angestrebt und gefördert werden soll. Die Ausdünnung des Fahrplanes der Bergstadt Lautenthal zur Kernstadt Langelsheim und in die Kreisstadt Goslar ist nicht hinnehmbar. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Anrecht auf eine direkte Verbindung zur Kernstadt Langelsheim. Dazu gehört auch, dass eine direkte Verbindung zur Innerstetalsperre als Wanderziel bzw. für den Wassersport. In einem Hotel an der Innerstetalsperre sind z. Z. Flüchtlinge untergebracht, die ab Nachmittag keinerlei Möglichkeiten haben, einen Bus für Besorgungen in Langelsheim oder Goslar zu nutzen.
Die Gäste der Bergstadt Lautenthal und Wolfshagen i.H. nutzen die Verbindungen für ihre Wanderungen zwischen Lautenthal/Wolfshagen/Hahnenklee/Innerstetalsperre/Seesen. . Die Attraktivität der beiden Luftkurorte Bergstadt Lautenthal und Wolfshagen i.H. wird dadurch stark geschmälert. Es sind gerade diese Verbindungen zwischen Nahverkehr und Wanderungen, die die Region bisher ausgezeichnet und für die Gäste attraktiv gemacht hat.

Die Verbindung der Linie 831 ist für die Beschäftigten der Firmen im Innerstetal wichtig. Es ist unzumutbar, dass diese keine direkten Verbindungen vom Arbeitsplatz zu ihren Wohnungen mehr haben. So müssen die Beschäftigten der dort ansässigen Firmen erst nach Langelsheim an der zeitweise dicht befahrenen Kreisstraße - teilweise ohne Fußweg - laufen, um dann einen Bus zu ihren Zielorten erreichen zu können. Die Beschäftigten brauchen weiter die direkte Verbindung zum Arbeitsplatz und zu ihren Heimatorten. Eine solche Maßnahme von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH ist nicht hinnehmbar.


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