Ruhestand: Marianne Guder-Brauer verlässt die Stadtwerke Goslar

Nach 31 Jahren im Dienst der Finanzen, wurde Guder-Brauer im kleinen Kreis verabschiedet.

Marianne Guder-Brauer wechselt nach 31 Jahren im Dienst der Stadtwerke Goslar in den Ruhestand.
Marianne Guder-Brauer wechselt nach 31 Jahren im Dienst der Stadtwerke Goslar in den Ruhestand. | Foto: Stadt Goslar

Goslar. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge hat Marianne Guder-Brauer sich von ihrem Kollegium verabschiedet. Nach 31 Jahren im Dienst der Stadtwerke Goslar ist sie nun in den Ruhestand gegangen – aufgrund der Corona-Krise ohne die ursprünglich angedachte große Abschiedsfeier. Dies berichtet die Stadt Goslar.


Seit dem 1. April 1989 war die gelernte Steuerfachangestellte bei den Stadtwerken beschäftigt. Sie leitete dort die kaufmännische Abteilung, war zuständig für die Erstellung der Buchhaltung und Jahresabschlüsse. Die AquaService GmbH, die Odeon-Theater GmbH, die Stadtbus Goslar GmbH, der Eigenbetrieb Stadtforst Goslar und zuletzt der Eigenbetrieb Betriebshof Goslar kamen später zum Aufgabenbereich dazu. Zwischenzeitlich war sie außerdem Geschäftsführerin der Odeon-Theater GmbH; bis zum Abschluss der Liquidation.

„Marianne Guder-Brauer hat immer zuverlässig die Finanzen des Eigenbetriebs geregelt – und auch in stürmischen Zeiten den Kurs gehalten“, sagt Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk. So stellten Marianne Guder-Brauer und Stadtbus-Geschäftsführer Peter Gaschler – seit diesem Monat ebenso im Ruhestand – die Stadtbus Goslar GmbH mit der Konsolidierung Ende der 2000er Jahre gemeinsam auf gesunde Füße und sicherten über viele Jahre die Stellung der städtischen Tochtergesellschaft. Im Dezember 2018 unterzeichneten die Stadt und der Regionalverband Großraum Braunschweig für weitere zehn Jahre den öffentlichen Dienstleistungsauftrag.

Aber nicht nur den beruflichen Alltag verbindet Marianne Guder-Brauer heute noch mit den Stadtwerken. Sie lernte dort auch ihren heutigen Ehemann kennen, mit dem sie nun mehr Zeit verbringen kann. Dennoch fiel ihr der Abschied von Kolleginnen und Kollegen nach eigenem Bekunden nicht ganz leicht. „Ich möchte allen Wegbegleitern Danke sagen für die Zusammenarbeit, für konstruktive Gespräche und viele Impulse.“


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