Schockanrufe: Erneute Fälle von Telefonbetrug

Die Polizei warnt ausdrücklich vor solchen Anrufen.

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Symbolfoto. Foto: pixabay

Seesen. Am Montag, gegen 12:20 Uhr, kam es zu einem versuchten Betrug durch einen sogenannten "Schockanruf". Hierbei teilte eine falsche Polizeibeamtin mit, dass die Tochter einer Seesenerin einen Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem jemand verstorben sei.


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Damit die Tochter nun nicht ins Gefängnis müsse, sollten 45.000 Euro Kaution gezahlt werden. Als die Seesenerin erwiderte, dass sie so eine hohe Summe nicht zahlen könne, wurde nach wertvollem Schmuck gefragt und danach das Gespräch beendet. Anschließend meldete sich die Seesenerin beim Polizeikommissariat in Seesen, da ihr der Anruf verdächtig vorgekommen sei. Hier konnte ihr bestätigt werden, dass es sich bei dem Anruf um einen Betrugsversuch handelte. Es wurde ein entsprechendes Verfahren gegen die derzeit unbekannte Beschuldigte eingeleitet. Dies teilte die Polizei mit.

Ein weiterer Fall


Am Dienstag, gegen 15:30 Uhr, kam es bei einer Seesenerin zu einem Anruf eines falschen Polizeibeamten. Dieser meldete sich bei der Seesenerin mit den Worten "Special Police Departement". Die Seesenerin erkannte den Anruf als Betrugsversuch und beendete dementsprechend das Telefonat. Gegen den derzeit unbekannten Anrufer wurde ein Strafverfahren wegen Amtsanmaßung eingeleitet.

Die Polizei Seesen bittet alle Bürger ausdrücklich darum ihr Umfeld im Hinblick auf solche betrügerischen Anrufe zu sensibilisieren und keinerlei Angaben über Vermögenswerte zu machen. Im Zweifel sollte immer eigenständig die örtliche Polizeidienststelle kontaktiert beziehungsweise aufgesucht werden.


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