Siebtes Pflegeforum in der Harzklinik Goslar informierte über Krankenhausapotheke und Medikamentenversorgung

Experten erklärten den Teilnehmern des Pflegeforums unter anderem, wie die Abläufe in der Apotheke funktionieren.

Tauschten sich beim 7. Pflegeforum aus: Leitungs-Verantwortliche, Pflegefachkräfte von Pflegeheimen, Pflegediensten, Geschäftsführer von Sanitätshäusern und andere Pflege-Fachleute, externe und interne Fachleute.
Tauschten sich beim 7. Pflegeforum aus: Leitungs-Verantwortliche, Pflegefachkräfte von Pflegeheimen, Pflegediensten, Geschäftsführer von Sanitätshäusern und andere Pflege-Fachleute, externe und interne Fachleute. Foto: Asklepios

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14.01.2020

Goslar. Kürzlich fand auf Einladung der Asklepios Harzkliniken das siebte Pflegeforum in der Harzklinik Goslar statt. Die Leitung der Krankenhausapotheke der Harzkliniken, Mechthild Wenke, informierte die rund 20 Teilnehmer über Aufgaben und Abläufe der Apotheke. Unter anderem ging es auch um die Verteilung von Medikamenten durch den hochmodernen Verpackungsautomaten „Unit Dose“. Dies berichten die Asklepios Harzkliniken in einer Pressemitteilung.


Insgesamt würden 42 Mitarbeiter in der Apotheke der Asklepios Harzkliniken unter Einsatz modernster Technik die Versorgung von bis zu 3.000 Patienten täglich mit den für sie notwendigen Arzneimitteln gewährleisten. Die Harzkliniken würden rund 2.600 unterschiedliche Arzneimittel und Medikamente lagern. Außer die hauseigenen Stationen würden sie weitere Krankenhäuser in Niedersachsen beliefern. Die Krankenhausapotheke Goslar stelle nicht nur für Patienten individuelle Medikamente her (etwa Salben, Kapseln), sondern auch beispielsweise hochwertige Zytostatika, die im Rahmen der Chemotherapie von Krebserkrankungen eingesetzt werden. Seit 2018 gebe es auch in den Harzkliniken das Medikamentenverpackungssystem Unit Dose.

Stärkere Zusammenarbeit



Neben Unit Dose würden auch sogenannte „Stationsapotheker“ für mehr Sicherheit sorgen: Bei dem System überprüfen Apotheker der Kliniken die Medikation auf den Stationen mit, ob die Auswahl der Medikamente und die geplante Dosierung stimmen. Die Zusammenarbeit mit den Ärzten wurde so bereits intensiviert. Dadurch könnten zweifelsfrei Medikationsfehler vermieden werden. Zudem gebe es unterstützend eine neue Medikationssoftware, „Meona“.

„Konkret geht es darum, sich im Forum besser miteinander auszutauschen, Abläufe im Alltag, beispielsweise beim Entlassmanagement von Patienten an den Schnittstellen noch weiter zu harmonisieren und so die Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten zu verbessern, zum Wohl der Patienten“, sagt Harzkliniken-Pflegedirektorin Kerstin Schmidt. Das Pflegeforum habe bisher in der Regel zweimal im Jahr getagt, künftig solle es viermal im Jahr stattfinden. Das Pflegeforum wurde im Jahr 2015 auf Initiative des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Goslar und der Asklepios Harzkliniken ins Leben gerufen. Ziel des Arbeitstreffens: eine stärkere Vernetzung aller (ambulant und stationär) an der Pflege und Versorgung pflegebedürftig Patienten beteiligten Institutionen.


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