Weltkatzentag: Wilde Verwandten der Stubentiger nicht vergessen


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Goslar. Mit knapp 14 Millionen Tieren in den deutschen Haushalten ist die Katze hierzulande das beliebteste Haustier. Der Internationale Tag der Katze am 8. August ist eine gute Gelegenheit für alle Katzenliebhaber, ihr Zusammenleben mit den Samtpfoten zu feiern. Dies teilt der NABU in einer Presseitteilung mit.


Außer Acht gelassen werden würden jedoch häufig die wilden Verwandten des Haustigers. In unseren heimischen Wäldern seien das die leicht mit der getigerten Hauskatze zu verwechselnde Europäische Wildkatze und das drittgrößte Landraubtier Europas, der Luchs. Beide Arten seien sehr scheu und leben im Verborgenen. Menschen bekommen diese Tiere in freier Wildbahn höchst selten zu Gesicht.

Nachdem der Luchs vor ungefähr 200 Jahren in Deutschland fast ausgerottet war, werde aktuell sein Verbreitungsgebiet und auch das der Wildkatze wieder größer. Wildkatzen hätten zwischenzeitlich, vom Harz ausgehend, viele Gebiete wie den Solling und die Heide erreicht. Auch in den Kreisen Nienburg am Steinhuder Meer sowie bei Bispingen/Munster wurden sie nachgewiesen. Wildkatzen fressen am Liebsten Wühlmäuse, seltener Vögel oder sogar Kaninchen. Luchse dagegen bevorzugen das Rehwild.

Wer die Wildkatze mal aus nächster Nähe sehen möchte, könne beim NABU Wildkatzen- Informationszentrum an der Marienteichbaude zwischen Bad Harzburg und Torfhaus vorbeischauen. In den unterschiedlichen Gehegen könne man die geschmeidigen und schnellen Wildkatzen bei der Fütterung bestaunen.


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