Miersch hält Personalwechsel bei SPD für nicht erforderlich

Nach den umfassenden CDU-Personalwechseln hält SPD-Fraktionschef Matthias Miersch Umbesetzungen in seiner Partei nicht für erforderlich.

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Matthias Miersch (Archiv)
Matthias Miersch (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Berlin. Nach den umfassenden CDU-Personalwechseln hält SPD-Fraktionschef Matthias Miersch Umbesetzungen in seiner Partei nicht für erforderlich. "Ich finde, dass die SPD derzeit gut aufgestellt ist und an vielen Stellen eigene Impulse setzt", sagte Miersch der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben). "Deshalb halte ich gegenwärtig von Personaldebatten nichts."


Die Kritik aus den eigenen Reihen daran, dass die SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas als Finanzminister und Arbeitsministerin auch Teil der Regierung sind, wies Miersch zurück. "Diese Diskussion kenne ich fast so lange, wie ich Mitglied der SPD bin. Wir haben Parteivorsitzende erlebt, die im Kabinett waren, und solche, die es nicht waren", sagte der Fraktionschef. "Beides hat Vor- und Nachteile. Angesichts der großen Herausforderungen und sehr schwierigen Lage hängt der Erfolg der Politik nicht nur an einzelnen Personen."

Trotz der heftigen Kritik in der CDU an den Personalentscheidungen von Kanzler und Parteichef Friedrich Merz hofft Miersch, dass dadurch keine weitere Unruhe entsteht. "Friedrich Merz hat selbst eingeräumt, dass zuletzt nicht alles ideal gelaufen ist", sagte der SPD-Politiker. "Ich bin aber sicher, dass allen ihre Verantwortung bewusst ist und mit den Personalentscheidungen nun auch wieder mehr Stabilität in die Koalition zurückkehrt."

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