Großbrand in Autowerkstatt: Ein Brandopfer erleidet schwerste Verletzungen

Zwei Anwohner hatten noch versucht, das Feuer selbstständig zu löschen.

Etliche Einsatzkräfte waren vor Ort.
Etliche Einsatzkräfte waren vor Ort. Foto: Phil-Kevin Lux

Wendeburg. Am Sonntagabend wurde die Feuerwehr zu einem verheerenden Großbrand in einer Autowerkstatt in Wendeburg gerufen. Hier wurden mehrere Personen verletzt. Dies teilte die Feuerwehr vor Ort mit.


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Der Notruf sei gegen 20:12 Uhr erfolgt, wie der Pressesprecher der Feuerwehr, Kevin Reinecke, erklärte. Bei Ankunft der Einsatzkräfte hätte die Autowerkstatt in der Straße "Hoher Hof" bereits in Vollbrand gestanden. Zwei Anwohner hatten versucht, das Feuer selbstständig zu löschen, hatten aber keine Chance, gegen die Flammen anzukommen.

Wohnhaus in Gefahr


Das Feuer drohte zudem auf ein anliegendes Wohnhaus überzugreifen. Hier befand sich noch eine weitere Person, die sich laut Feuerwehr nicht selbst habe befreien können. Die Kameraden mussten in das Haus eindringen und sie retten. Eine Person erlitt schwerste Brandverletzungen und musste sofort mit dem Rettungswagen ins Klinikum gebracht werden.

Nur den zahlreichen Einsatzkräften sei es zu verdanken gewesen, dass der Brand schließlich nach rund zwei Stunden unter Kontrolle gebracht werden konnte. Aufgrund der Größe des Hofes hätten sich die Nachlöscharbeiten allerdings als nicht sehr einfach erwiesen.

Großeinsatz


Für den Einsatz musste auch die Straße Hoher Hof beidseitig gesperrt werden. Die Brandursache sei noch unklar. Hierzu wird die Kriminalpolizei im Anschluss die Ermittlungen aufnehmen. Die Halle, in der das Feuer vermutlich ausgebrochen war, dürfte einen Totalschaden erlitten haben. Alle beteiligten Anwohner seien ins Krankenhaus gekommen. Die schwerstverletzte Person sei wohl nicht mehr in Lebensgefahr.

Insgesamt seien circa 80 Einsatzkräfte aus der Feuerwehr Wendeburg Kernstadt, Kräfte der Ortswehren Rüper, Wense, Neubrück, Harvesse und die Drehleitergruppe der Feuerwehr Vechelde/Wahle vor Ort gewesen. Zusätzlich habe die Sondereinsatzgruppe der DRK Bereitschaft Peine am Einsatz teilgenommen.


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