Berlin. Nachdem ein Fahrzeug beim Berliner Christopher Street Day (CSD) in eine Menschenmenge gefahren ist, sucht die Polizei mit einem Großaufgebot nach einem Tatverdächtigen. Nach Informationen der dts Nachrichtenagentur ist ein Hubschrauber der Polizei mit einer Wärmebildkamera über dem Berliner Tiergarten im Einsatz.
Frühere Berichte, dass es eine Festnahme gegeben habe, wurden von einem Polizeisprecher zunächst dementiert. Die Polizei bestätigte ein Todesopfer und 15 Verletzte, darunter mehrere lebensgefährlich Verletzte.
Gegen 22 Uhr hatte der Fahrer eines weißen Fahrzeugs auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten mehrere Personen angefahren. Auf Bildern war zu sehen, wie ein weißer Transporter gegen ein Hindernis gefahren und demoliert war, die Sicherheitskräfte fanden in dem Fahrzeug niemanden mehr vor. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt und der CSD offiziell abgebrochen.
Der Christopher Street Day ist ein Festtag von Lesben, Schwulen und anderen "queeren" Personen, der seit Jahrzehnten zu verschiedenen Terminen begangen wird. Die größten Umzüge anlässlich des CSD gibt es jedes Jahr in Berlin und Köln.
Großfahndung nach Todesfahrt bei Berliner CSD
Nachdem ein Fahrzeug beim Berliner Christopher Street Day (CSD) in eine Menschenmenge gefahren ist, sucht die Polizei mit einem Großaufgebot nach einem Tatverdächtigen.
Auto fährt bei CSD in Menschenmenge am 26.07.2026 | Foto: via dts Nachrichtenagentur
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