Gut sichtbar durch Herbst und Winter: Polizei gibt Tipps für den Straßenverkehr

Dunkelheit, Regen und rutschiges Laub erhöhen im Herbst und Winter das Unfallrisiko. Die Polizei gibt Tipps, wie Fußgänger, Radfahrer, E-Scooter-Fahrer und Autofahrer sicher durch die dunkle Jahreszeit kommen.

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Symbolfoto | Foto: Pixabay

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Region. Morgens ist es dämmrig, am Nachmittag wird es bereits dunkel: In den kommenden Wochen sind viele Verkehrsteilnehmer bei schlechten Lichtverhältnissen unterwegs. Wer zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem E-Scooter unterwegs ist, sollte deshalb gut sichtbar sein, rät die Polizei und gibt Tipps.



Autofahrer müssen besonders aufmerksam fahren. Regen kann die Sicht einschränken, während nasses Laub die Fahrbahn rutschig macht. Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich das Unfallrisiko in der dunklen Jahreszeit verringern. Aber auch andere Verkehrsteilnehmer sollten einige Regeln beachten, um sicher durch die dunkle Jahreszeit zu kommen.

Fahrräder: Licht und Reflektoren überprüfen


Radfahrer sollten vor jeder Fahrt kontrollieren, ob Vorder- und Rücklicht funktionieren und sauber sind. Auch die Reflektoren an Pedalen und Rädern müssen vorhanden, sauber und gut sichtbar sein. Zudem sollten die Bremsen zuverlässig greifen. Ein Helm kann bei einem Sturz vor schweren Kopfverletzungen schützen. Helle Kleidung sowie reflektierende Elemente an Jacke, Rucksack oder Hosenbeinen sorgen dafür, dass Radfahrer von anderen Verkehrsteilnehmern besser erkannt werden.

E-Scooter: Vorsicht auf nassen Straßen


Auch E-Scooter-Fahrer sollten vor dem Losfahren prüfen, ob die Beleuchtung funktioniert. Bei Dunkelheit und schlechter Sicht müssen die vorgeschriebenen Lichter eingeschaltet sein. Auf nassen oder mit Laub bedeckten Straßen kann sich der Bremsweg verlängern. Deshalb gilt für Rad- und E-Scooter-Fahrer gleichermaßen: Geschwindigkeit reduzieren, ausreichend Abstand halten und rechtzeitig bremsen – insbesondere vor Kurven und Kreuzungen.

Fußgänger: Mit heller Kleidung besser sichtbar


Fußgänger in dunkler Kleidung werden von Autofahrern häufig erst spät erkannt. Helle Kleidung und reflektierende Elemente an Jacken, Taschen oder Schuhen können dazu beitragen, früher wahrgenommen zu werden. Straßen sollten möglichst an gut einsehbaren Stellen überquert werden. Dabei ist es wichtig, sich zu vergewissern, dass herannahende Fahrzeuge tatsächlich anhalten und die Fußgänger wahrgenommen haben.

Autofahrer: Sicht verbessern und Geschwindigkeit anpassen


Auch Autofahrer müssen sich auf die veränderten Straßenverhältnisse einstellen. Saubere Scheiben und funktionierende Scheinwerfer verbessern die Sicht. Bei Dunkelheit und schlechter Sicht ist das Abblendlicht einzuschalten.

Auf Landstraßen ist in der Dämmerung und Dunkelheit zudem besondere Vorsicht vor Wildwechsel geboten. Vor allem an Wald- und Feldrändern sollten Autofahrer aufmerksam sein und ihre Geschwindigkeit anpassen. Taucht Wild auf der Fahrbahn auf, sollten sie kontrolliert bremsen und riskante Ausweichmanöver vermeiden. Nässe und Laub können den Bremsweg zusätzlich verlängern.

Polizei gibt Tipps für mehr Sicherheit


Die Polizei rät allen Verkehrsteilnehmern, in der dunklen Jahreszeit mehr Zeit einzuplanen und besonders aufmerksam zu sein. Gute Sichtbarkeit, funktionierende Beleuchtung und eine den Witterungsverhältnissen angepasste Geschwindigkeit helfen dabei, gefährliche Situationen zu vermeiden.

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