„Die Ungehorsame“: Film thematisiert häusliche Gewalt


Anna Moser-Barkhau (Caritasverband Helmstedt), Vanessa David, Antje Wohlers und Andrea Zerrath (Paritätischer Helmstedt) sowie (stehend v. l. Harald Pape (Kino Camera) und Claudia Löw (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Helmstedt). Foto: Stadt Helmstedt
Anna Moser-Barkhau (Caritasverband Helmstedt), Vanessa David, Antje Wohlers und Andrea Zerrath (Paritätischer Helmstedt) sowie (stehend v. l. Harald Pape (Kino Camera) und Claudia Löw (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Helmstedt). Foto: Stadt Helmstedt | Foto: Stadt Helmstedt

Helmstedt. Den Internationalen Tag gegen Gewalt nimmt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Helmstedt in Kooperation mit dem Arbeitskreis Öffentlichkeit im Netzwerk gegen Gewalt an Frauen im Landkreis Helmstedt zum Anlass, Interessierte zu einem Filmabend in das Kino „Camera“ am Holzberg einzuladen.


Gezeigt wird am Montag, 26. November, um 18 Uhr der Film „Die Ungehorsame“, berichtet die Stadt Helmstedt in einer Pressemitteilung. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenfrei. „Gewalt gegen Frauen ist keine seltene Randerscheinung in unserer Gesellschaft sondern Alltag vieler Frauen. Jede vierte Frau in Deutschland war oder ist Opfer von häuslicher Gewalt. Die Folgen von Gewalt begleiten die Opfer oft ein Leben lang“, macht die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Helmstedt, Claudia Löw, deutlich.

Michael Helfrichs ambitioniertes Filmdrama „Die Ungehorsame“ thematisiert plausibel die strukturellen Mechanismen häuslicher Gewalt in einer spannenden Handlung. Dabei geht es vor allem darum, die Motive der unter existentiellen Bedrohung agierenden Frau und Mutter zu beleuchten. Der klug inszenierte Film überzeugt auch in den Details: so in der eskalierenden Gewaltspirale, der klinisch anmutenden Ästhetik und der realistischen Darstellung des Umfeldes, das mit Wegschauen reagiert.


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