Berlin. FDP-Chef Wolfgang Kubicki hält das SPD-Vorhaben, die Klimaanpassung im Grundgesetz zu verankern, für unnötig.
Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen sei bereits als Staatsziel im Grundgesetz verankert, sagte Kubicki der "Rheinischen Post". Der SPD gehe es vor allem darum, Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe festzuschreiben, damit der Bund Aufgaben der Länder mitfinanzieren könne.
Der Vorschlag sei im Kern aber "der übliche SPD-Schuldenpopulismus", sagte Kubicki. Dabei wäre beispielsweise eine "spürbare Aufklärungskampagne" zur Verhütung von Waldbränden schon für die halbe Million Euro zu haben, "die Lars Klingbeil im vergangenen Jahr für Video- und Fotodienstleistungen für sein eigenes Ego auf Kosten der Steuerzahler ausgeschrieben hat".
Kubicki: Klimaanpassung muss nicht ins Grundgesetz
FDP-Chef Wolfgang Kubicki hält das SPD-Vorhaben, die Klimaanpassung im Grundgesetz zu verankern, für unnötig. Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen sei bereits als Staatsziel im Grundgesetz verankert, sagte Kubicki der "Rheinischen Post".
Wolfgang Kubicki (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur
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