Königslutter. Am Abend des gestrigen Montags erhielten die Feuerwehren um 21:06 Uhr erneut den Alarm zu einem Waldbrand im Bereich Uhry. Über den Einsatz berichtet die Kreisfeuerwehr Helmstedt in einer Pressemeldung.
Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigte sich eine dynamische Brandentwicklung. Das Feuer auf einer Fläche von etwa 100 Quadratmetern hatte sich bereits bis in die Wipfel der Bäume vorgearbeitet und drohte, sich weiter auszubreiten.
FireFarmer im Einsatz
Die Einsatzkräfte leiteten umgehend einen massiven Löschangriff ein. Mit insgesamt sechs C-Rohren wurde das Feuer bekämpft. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht werden. Im weiteren Einsatzverlauf wurde zusätzlich ein FireFarmer (ein örtlicher Landwirt) alarmiert. Mit seinem Frontlader schob und verteilte er das Brandgut, sodass verborgene Glutnester freigelegt und von den Einsatzkräften gezielt abgelöscht werden konnten.
Eine besondere Herausforderung stellten zwei Kiefern dar, in deren Kronen das Feuer bereits eingelaufen war. Um eine weitere Brandausbreitung über die Baumkronen zu verhindern, mussten beide Bäume kontrolliert gefällt werden.
Zwei Stunden im Einsatz
Zur besseren Koordinierung der Brandbekämpfung wurde die Einsatzstelle in zwei Brandabschnitte aufgeteilt. Anschließend wurden die betroffenen Bereiche sorgfältig kontrolliert und auf weitere Glut- und Brandnester überprüft. Unter der Einsatzleitung von Matthias van der Wall waren zirka 60 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren aus Ochsendorf, Königslutter, Beienrode, Klein Steimke, Rhode und Lelm sowie Polizei und Rettungsdienst etwa zwei Stunden lang im Einsatz.
Der Einsatz machte erneut deutlich, wie schnell sich ein Waldbrand ausbreiten kann. Durch den frühzeitigen und massiven Löschangriff sowie die gute Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte und die Unterstützung des Landwirts konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.


