Einsatzreiches Wochenende: Gleich drei Brände fordern Feuerwehrkräfte

Hinter den Einsatzkräften in Königslutter und Umgebung liegt ein arbeitsintensives Wochenende – drei Brände in Wald und Fläche erforderten schnelles Handeln.

Mehrere Waldbrände forderten die Einsatzkräfte am Wochenende.
Mehrere Waldbrände forderten die Einsatzkräfte am Wochenende. | Foto: Feuerwehr Königslutter

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Königslutter. Ein einsatzreiches Wochenende liegt hinter den Feuerwehren der Stadt Königslutter am Elm. Gleich drei Brandeinsätze innerhalb von rund 25 Stunden forderten die Einsatzkräfte, wie die Feuerwehr Königslutter in einer Pressemitteilung berichtet.



Der erste Einsatz ereignete sich am vergangenen Samstag gegen 18:30 Uhr. Die Einsatzkräfte wurden zur L290 im Bereich des Findlingsgartens alarmiert. Dort brannte Grünschnitt. Der Brand konnte zügig unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden.

Zweiter Einsatz am Sonntag


Am gestrigen Sonntagvormittag gegen 11 Uhr folgte der zweite Einsatz. In der Nähe von Ochsendorf, im Bereich „In den Fuhren“, war etwa 800 Meter tief im Wald eine rund zehn Quadratmeter große Fläche in Brand geraten. Auch hier gelang es den Einsatzkräften, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Herausfordernder Flächenbrand


Besonders herausfordernd wurde der dritte Einsatz am gestrigen Abend – hier war das Feuer bereits dabei, in den Wald überzugreifen. Gegen 19:48 Uhr wurden die Feuerwehren aus Königslutter, Beienrode, Klein Steimke, Ochsendorf und Rhode zu einem etwa 40 mal 50 Meter großen Flächenbrand an einem Waldrand zwischen Uhry und Ochsendorf alarmiert. Das Feuer war im Begriff, immer weiter in den angrenzenden Wald vorzudringen. Um ausreichend Löschwasser an die Einsatzstelle zu bringen, wurde ein Pendelverkehr mit Feuerwehrfahrzeugen eingerichtet. Mehrere Fahrzeuge transportierten Wasser zur Einsatzstelle und stellten so die notwendige Löschwasserversorgung sicher. Durch den gezielten Einsatz von Strahlrohren und Wasser mit Netzmittel sowie Waldbrandhacken konnte der Brand schließlich schnell unter Kontrolle gebracht und vollständig abgelöscht werden.

Polizei nimmt Ermittlungen auf


Gegen 21 Uhr konnte auch die letzte Einsatzstelle durch den stellvertretenden Stadtbrandmeister Michele Anders an die Polizei übergeben werden. Menschen und Tiere kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden. Die Ursache der drei Brände ist derzeit nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

„Drei Brandeinsätze innerhalb eines Wochenendes, davon ein Feuer im Wald und eines unmittelbar am Waldrand mit drohender Ausbreitung in den Wald, zeigen einmal mehr, wie wichtig eine schnelle und koordinierte Gefahrenabwehr ist“, so die Feuerwehr.
Dank des schnellen Eingreifens und der guten Zusammenarbeit der eingesetzten Feuerwehren konnte bei allen drei Einsätzen eine weitere Ausbreitung der Brände verhindert werden. Im Einsatz waren insgesamt rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie Polizei und kurzzeitig der Rettungsdienst.