Schlechter Zustand? So steht es hier um die Landesstraßen

Mehr als 7,5 Millionen Euro fließen in den kommenden beiden Jahren in die Sanierung der Straßen im Landkreis.

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Symbolbild. | Foto: Pixabay

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Helmstedt. Wie steht es eigentlich um den Zustand der Landesstraßen im Landkreis Helmstedt? Diese Frage richtete Landtagsabgeordnete Veronika Bode (CDU) in Form einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung. Die Antwort auf diese und weitere Fragen kam jetzt vom Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Bauen.



Die hiesigen Landesstraßen würden nach Auskunft von Verkehrsexperten einen teilweise erheblichen Sanierungsbedarf aufweisen, stellte Bode fest. Auf verschiedenen Abschnitten seien deshalb Geschwindigkeitsreduzierungen erforderlich, erklärte Bode. Wie viele Straßen davon betroffen sind, beantwortete das Ministerium jetzt. Es sind drei: L 641 Bundesstraße (B) 1, Lelm–Räbke (Zugelassene Geschwindigkeit: 70 km/h), L 644 Ortsdurchfahrt (OD) Helmstedt, Memelstraße (30 km/h) und die L 651 Ortsdurchfahrt Grasleben (30 km/h).

Diese Straßen wurden bereits instand gesetzt


Welche Maßnahmen in den vergangenen drei Jahren durchgeführt worden sind, auch darauf antwortete das Ministerium. Die Maßnahmen waren Instandsetzung des Bauwerks L 297 Rennau–Emmerstedt Instandsetzung (2023), Um- und Ausbau der L622 Ortsdurchfahrt Winnigstedt (LK Wolfenbüttel)–Gevensleben (2021 bis 2023), Instandsetzung des Bauwerks der L 635 in Lehre (2023), Fahrbahnerhaltung der L 290 Königslutter–Ochsendorf (2024) und der L 293 Essenrode–Wetttmershagen im Landkreis Gifhorn (2024) sowie Um- und Ausbau der L 623 zwischen den Ortsdurchfahrten Jerxheim-Bahnhof und Beierstedt (2024 bis 2026).

Diese Maßnahmen auf Landesstraßen im Landkreis Helmstedt sind für 2026 und 2027 eingeplant


Außerdem gehörte zum Katalog der Abgeordneten Bode auch die Frage nach den aktuellen und den noch anstehenden Maßnahmen. Was ist also in den Jahren 2026 und 2027 geplant in Sachen Straßensanierung? So einiges, antwortet das Ministerium. So sind Arbeiten zur Fahrbahnerhaltung auf diesen Straßen vorgesehen: L 290 OD Ochsendorf ( 2026), L 322 Kreisstraße (K) 40, Rümmer–Groß Twülpstedt (2026), L633 Scheppau–Rieseberg (2026), L 644 OD Helmstedt, Memelstraße (2026), L 644 Süpplingenburg–Emmerstedt (2026), L 651 Ortsdurchfahrt Grasleben Fahrbahnerhaltung (2026), L 626 Eitzum (LK Wolfenbüttel)– Räbke (2027), L 633 Rieseberg–Ochsendorf (2027)
L 641 B 1, Lelm–Räbke (2027) und L 647 Lapau, Meinkot–Mackendorf (2026 bis 2027). Ein Ersatzneubau des Bauwerks ist für die L 647 Meinkot–Mackendorf (2026) eingeplant.


Eine ganze Reihe weiterer Abschnitte kommt dann als Nächstes infrage. Wie das Ministerium mitteilt, sind diese Landesstraßen zur Aufnahme in zukünftige Jahresbauprogramme ab 2028 vorgesehen: L 295 Lehre–Flechtorf, L 626 Brunsleberfeld–Räbke, L 647 Ortsdurchfahrt Velpke, L 293 Grassel (LK Gifhorn)–Essenrode, L 294 Ortsdurchfahrt Rennau–Ortsdurchfahrt Rottorf, L 297 Ortsdurchfahrt Barmke, L 622 Ortsdurchfahrt Gevensleben, L 644 Ortsdurchfahrt Helmstedt, Emmerstedter Straße, L 644 Ortsdurchfahrt Süpplingenburg und L 651 Ortsdurchfahrt Grasleben.

Zu den Kosten der bisherigen Maßnahmen und den Geldern, die für die künftigen Projekte zur Verfügung stehen, erklärte das Ministerium: Es wurden in den Haushaltsjahren 2023 bis 2024 für Maßnahmen der Fahrbahnerhaltung und Um- und Ausbau im Zuge von Landesstraßen Haushaltsmittel in Höhe von 6,3 Millionen Euro aufgewandt. Im Haushaltsjahr 2026 ist eine Summe von rund 150 000 Euro für eine punktuelle Sanierung innerhalb der Ortsdurchfahrt Grasleben im Zuge der L 651 eingeplant; für 2027 und 2028 sind im Landkreis Helmstedt insgesamt mehr als 7,5 Millionen Euro für die Erneuerung von Landesstraßen vorgesehen.

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