Helmstedt. Gleich zwei Unfälle auf der Bundesstraße 244 bei Helmstedt binnen weniger Tage hielten die Ortsfeuerwehr Esbeck in der vergangenen Woche mehrfach auf Trab. Beide Male waren die Einsatzkräfte vor Ort gefragt, wie die Feuerwehr jetzt mitteilt.
Am Montag, 23. März, wurde die Ortsfeuerwehr Esbeck zu einer Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 244 zwischen Esbeck und Helmstedt, im Kreuzungsbereich Buschhaus, alarmiert, berichtet Holger Hirsch von der Feuerwehr. Aus bislang ungeklärter Ursache waren dort zwei Fahrzeuge im Kreuzungsbereich zusammengestoßen. Eine beteiligte Person wurde leicht verletzt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Helmstedt gebracht.
Feuerwehrleute aus Helmstedt halfen
Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr ab, nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf und führten das Batteriemanagement an den beteiligten Fahrzeugen durch.
Zufällig habe sich ein Mannschaftstransportfahrzeug der Ortsfeuerwehr Helmstedt mit drei Kameraden auf der Strecke befunden. Die Kräfte trafen zuerst an der Einsatzstelle ein und übernahmen die Erstversorgung sowie die Absicherung bis zum Eintreffen weiterer Einsatzkräfte. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr Esbeck waren insgesamt rund zwei Stunden im Einsatz.
Nur vier Tage später, am Freitagabend, 27. März, kam es erneut zu einem Verkehrsunfall auf der B244 zwischen Esbeck und Helmstedt, diesmal im Bereich zwischen dem Abzweig Buschhaus und Wolsdorf.
Dabei war ein Pkw beteiligt. Die Einsatzkräfte betreuten eine Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Weitere Maßnahmen seitens der Feuerwehr waren nicht erforderlich.
Die Feuerwehr appelliert: "Die wiederholten Einsätze innerhalb weniger Tage auf demselben Streckenabschnitt zeigen, wie wichtig eine angepasste Fahrweise und erhöhte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr sind – insbesondere in Kreuzungsbereichen und auf stark frequentierten Landstraßen."
In der vergangenen Woche hatte es noch einen weiteren Unfall auf der B244 im Landkreis Helmstedt – allerdings in einem anderen Abschnitt – gegeben, der sogar für eine Betroffene tödlich endete.

