Höne will inhaltlich breite Aufstellung für die FDP

Henning Höne, Vorsitzender der FDP Nordrhein-Westfalen, setzt im Machtkampf mit FDP-Vize Wolfgang Kubicki um den Parteivorsitz auf eine breite inhaltliche Aufstellung der Liberalen und einen neuen Führungsstil. "Ich möchte eine Partei, die alle Lesarten des Liberalismus verbindet: In dieser Partei haben Menschen, die sich besonders dem Thema Wirtschaft verpflichtet fühlen, ebenso Platz wie Menschen, die für mehr Bürgerrechte kämpfen", sagte Höne der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe).

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Henning Höne (Archiv)
Henning Höne (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

Düsseldorf. Henning Höne, Vorsitzender der FDP Nordrhein-Westfalen, setzt im Machtkampf mit FDP-Vize Wolfgang Kubicki um den Parteivorsitz auf eine breite inhaltliche Aufstellung der Liberalen und einen neuen Führungsstil.


"Ich möchte eine Partei, die alle Lesarten des Liberalismus verbindet: In dieser Partei haben Menschen, die sich besonders dem Thema Wirtschaft verpflichtet fühlen, ebenso Platz wie Menschen, die für mehr Bürgerrechte kämpfen", sagte Höne der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). "Es kommt dabei auf einen klugen Politik- und Führungsstil an, den ich anbiete. Und ich möchte die Erzählung des Liberalismus wieder alltagsverständlich machen. Etwa indem wir unsere politischen Ideen anhand einer Erneuerung des Aufstiegsversprechens deutlich machen." Er wolle "einen statt spalten".

In der aktuellen Debatte um hohe Spritpreise forderte Höne, die gerade eingeführte Einmal-am-Tag-Regel im Kartellrecht wieder abzuschaffen. "Die tägliche saftige Preiserhöhung um 12 Uhr ist natürlich genau der falsche Weg, weil die Preise dann erst mal stark erhöht werden." Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Vizekanzler und SPD-Chef Lars Klingbeil und der Bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder sorgten "jeden Mittag für eine staatliche Preiserhöhung", behauptete er. "Die muss sofort weg."

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