Hildesheim. Ein 31-jähriger Deutscher ist am Donnerstag in Hildesheim von der Bundespolizei festgenommen worden. Das teilte die Bundespolizei am Freitag mit.
Er soll nun für mehr als 25 Monate in Haft.
Der Mann war mit einem sogenannten Listenhund im Intercity-Express von Berlin in Richtung Hildesheim unterwegs. Das Zugbegleitpersonal alarmierte die Bundespolizei, weil der Hund keinen vorgeschriebenen Maulkorb trug.
Deshalb durfte der Fahrgast den Zug nicht weiter nutzen. Nach der Ankunft um 16 Uhr überprüften die Einsatzkräfte die Personalien des 31-Jährigen.
Dabei stellten sie mehrere offene Haftbefehle fest.
Die offenen Haftbefehle gehen auf mehrere Strafverfahren zurück. Wegen gefährlicher Körperverletzung, Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz war er zu Geldstrafen von insgesamt 6.400 Euro verurteilt worden.
Außerdem verhängte ein Gericht wegen einer weiteren Trunkenheitsfahrt und Bedrohung eine Freiheitsstrafe von 19 Monaten. Da er die Geldstrafen nicht bezahlen konnte, kommt eine Ersatzfreiheitsstrafe von 197 Tagen hinzu.
Die Bundespolizisten nahmen den Mann daraufhin fest und brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt. Seinen Hund übergaben sie der Feuerwehr Hildesheim.
Hund ohne Maulkorb führt in Hildesheim zu Festnahme
Ein 31-jähriger Deutscher ist am Donnerstag in Hildesheim von der Bundespolizei festgenommen worden.
Bundespolizei (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur
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