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Jugendfeuerwehr Adersheim blickte auf 2016 zurück



Wolfenbüttel

Jugendfeuerwehr Adersheim blickte auf 2016 zurück


Jugendfeuerwehr Adersheim, Foto: privat
Jugendfeuerwehr Adersheim, Foto: privat Foto: privat

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Adersheim. Im Januar fand die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Adersheim statt. Jugendfeuerwehrwart Benjamin Rischke begrüßte alle Anwesenden. Der Jahresbericht wurde vorgetragen.



Im Berichtsjahr 2016 zählte die Jugendfeuerwehr insgesamt 16 Mitglieder, davon sieben Mädchen und neun Jungen. Ein neues Mitglied konnte dazu gewonnen werden. Aufgrund anderer Interessen und dem Erreichen der Altersgrenze von 18 Jahren, haben zwei Mitglieder die Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr beendet. Demnach sind nun sieben Mädchen und acht Jungen, somit insgesamt 15 Mitglieder, in der Jugendfeuerwehr aktiv.

Auch im Jahr 2016 wurden wieder viele Dienste ausgerichtet. Der DRK-Ortsverein wurde zu Beginn des Jahres, sowie auch im Mai und September, bei der Blutspende unterstützt. Hierbei geben die Jugendlichen den Spendern im Eingangsbereich Getränke aus und begleiten die Spender zu den einzelnen Stationen. Die winterliche Wetterlage lud zu abwechslungsreichen Rodelduellen auf dem Rodelberg ein. Aufwärmung gab es bei heißem Apfelpunsch. Im Februar wurden diverse praktische Dienste, unter anderem zum Thema Saugleitung verlegen, durchgeführt. Dabei unterstützte die Einsatzabteilung die Jugendlichen. Zudem fand das 1. Adersheimer Uno-Turnier statt, zu dem sich zahlreiche Kinder und Jugendliche zusammenfanden.


Der März stand ganz im Zeichen der Wettkampfvorbereitungen. Auch an der Karfreitagwanderung in Wendessen und dem Tag der Retter in Wolfenbüttel wurde teilgenommen. Im Monat April fand ein 24-Stunden-Dienst mit Mottoparty zum Thema Kindheitshelden, einer Übernachtung und einem Alarm-Szenario statt. Der Rest des Monats war weiter geprägt von Wettkampfübungen. Im Mai war es soweit, die Wettkampfgruppe belegte den fünften Platz bei den Stadtwettkämpfen, eine Verbesserung um drei Plätze zum Vorjahr. Auch im Juni standen Wettkämpfe an. Nach vielem Üben wurde ein 20. Platz bei den Kreiswettkämpfen als beste Gruppe der Stadt Wolfenbüttel erreicht, sieben Plätze besser als 2015. Gemeinsam mit der Einsatzabteilung fand die Hydrantenkontrolle statt.

In den Sommerferien wurde die Fit and Fight Academy in Braunschweig zum Thema Selbstverteidigung besucht. Nach der Sommerpause besichtigten die Jugendfeuerwehrmitglieder den Rettungshubschrauber Christoph 30. An der Leistungsfahrt der Jugendfeuerwehren Ahlum und Leinde wurde im September teilgenommen. Eine Vier-Tages-Fahrt wurde vom 30.09. bis 03.10. nach Gallentin am Schweriner See durchgeführt. Verschiedene Aktivitäten, wie auch der Besuch des Hansa-Parkes, standen dort auf dem Programm. Mit Fackeln wurde der Laternenumzug im November begleitet. Ein zweites Mal bildeten sich die Mitglieder in Sachen Selbstverteidigung bei Patrick Krüger in der Fit and Fight Academy weiter. Zum Abschluss des Monats November wurden gemeinsam mit Carolin Rischke Cake Pops gebacken. Apfelpunsch gab es auf dem Adersheimer Weihnachtsmarkt und beim lebendigen Adventskalender.

Den Jahresabschluss bot die Weihnachtsfeier mit einem großen Dönerbuffett und einer Disco. Im Jahr 2016 wurden so zwei theoretische Dienste mit 36 Stunden, 19 praktische Dienste mit 400 Stunden, 16 Dienste mit allgemeiner Jugendarbeit mit 1728 Stunden inklusive Vier-Tages-Fahrt und 12 sonstige Dienste mit 344 Stunden durchgeführt. Insgesamt waren dies 49 Diensttage mit einer Gesamtstundenanzahl von 2508 Stunden. Nach dem Bericht des Jugendfeuerwehrwartes trug die Jugendsprecherin ihren Bericht vor.

Anschließend standen Wahlen an. Der Jugendsprecher sowie Gruppenführer und jeweilige Stellvertreter wurden ernannt und durch eine Wahl bestätigt. Abschließend wurde der Sieger des Punktesystems gekürt. Christoph Salomon erreichte mit 97,6 Prozent den ersten Platz, dicht gefolgt von Alina Salomon mit 96,4 Prozent auf dem zweiten Platz. Stefan Culache belegte mit 91,7 Prozent den dritten Platz. Der Wanderpokal wechselte somit für ein Jahr seinen Besitzer. Den Jugendfeuerwehrwart erfreut diese hohe Dienstbeteiligung.


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