Wolfsburg

Jugendnetzkarte - SPD will nicht locker lassen


Symbolfoto: pixabay
Symbolfoto: pixabay Foto: pixabay

Artikel teilen per:

13.12.2017

Wolfsburg. Die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion wollen in Sachen Einführung einer Schüler- beziehungsweise Jugendnetzkarte für den öffentlichen Personennahverkehr nicht locker lassen. Dies teilte die SPD-Fraktion heute mit.






„Der Antrag der SPD-Fraktion wurde von der Verwaltung mit dem Ergebnis geprüft, dass die Einführung unvertretbare Kosten verursachen würde. Dieser Stand kann aus unserer Sicht nur ein Zwischenergebnis sein“, erklärt stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender Falko Mohrs.

Deshalb schlagen die Sozialdemokraten jetzt vor, einen Arbeitskreis einzurichten. Dieser soll ein Konzept für die mögliche Einführung einer kostenlosen oder auch kostenreduzierten Schüler-/Jugendnetzkarte erarbeiten. „In dem Arbeitskreis sollen mögliche Stufen bei der Umsetzung erörtert werden. Wir könnten ja erst einmal mit einem kleineren Entwurf starten und dann sehen, wie sich das Projekt entwickelt und wie hoch dann die tat- sächlichen Kosten anfallen“, erläutert Schulausschuss-Vorsitzende Dr. Christa Westphal- Schmidt.

Blick in die Landeshauptstadt


Geht es nach dem Wunsch der SPD, soll sich der Arbeitskreis aus Mitgliedern des Schulausschusses, des Strategieausschusses, Vertretern der Verwaltung sowie den zuständigen Mitarbeitern der Wolfsburger Verkehrsgesellschaft (WVG) zusammensetzen. Westphal-Schmidt dazu: „Ein Nein als Ergebnis werden wir nicht akzeptieren. Andere Gebietskörperschaften haben es auch geschafft, eine preisvergünstigte Schüler-/Jugendnetzkarte einzuführen.“ Westphal-Schmidt verweist als Beispiel auf die Region Hannover, die für junge Menschen bis 22 Jahren eine Monats-Netzkarte für 15 Euro anbietet.

„Um für alle Wolfsburger Schüler und Auszubildende die Nutzung des Bus- und Bahnverkehrs erschwinglich zu machen, sollte darum gemeinsam mit der Verwaltung und der WVG nach Möglichkeiten gesucht werden, um das Angebot einer Jugendnetzkarte – gegebenenfalls stufenweise – zu realisieren“, findet Mohrs. In dem Zusammenhang sollte aus seiner Sicht auch die Einbindung des Regionalverbands Großraum Braunschweig (RVB) als ÖPNV-Träger der Region angestrebt werden.




zur Startseite