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Junge Union fordert Rückbau umstrittener Lärmschutzwand



Wolfsburg

Junge Union fordert Rückbau umstrittener Lärmschutzwand


Die Lärmschutzwand sorgt für kontroverse Diskussionen. Fotos: Sandra Zecchino/JU
Die Lärmschutzwand sorgt für kontroverse Diskussionen. Fotos: Sandra Zecchino/JU

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Wolfsburg. Die Lärmschutzwand in Ehmen sorgt für kontroverse Diskussionen (regionalHeute.de berichtete). Nach Bürgerprotesten meldet sich nun auch die Junge Union mit einer Pressemitteilung zu Wort und fordert den Rückbau der Wand. Die Mauer würde den Ort verschandeln. Wir veröffentlichen die Mitteilung an dieser Stelle ungekürzt und unkommentiert:



"Ein städtebauliches Juwel sieht anders aus." Tim-Oliver Engelmann, Schatzmeister der Jungen Union Wolfsburg, welche sichtlich unzufrieden mit der Lärmschutzmaßnahme am Baugebiet "An der Gärtnerei" in Ehmen ist. „Ich bin in Ehmen zur Grundschule gegangen. Wohne hier.“, erklärte Engelmann weiter, „da hängen natürlich andere Emotionen dran, die Außenstehende vielleicht nicht sofort verstehen. Für mich geht es um mehr, als um reinen Lärmschutz.“

Sabrina Höfs (CDU-Ortsratsmitglied) aus Mörse pflichtet bei: "Als Fahrlehrerin sehe ich täglich Dutzende verschiedene Lärmschutzmaßnahmen im gesamten Stadtgebiet. Dies hier ist die mit Abstand unansehnlichste Lösung."


Wie viele Ehmner Bürgerinnen und Bürger fordern auch die beiden Nachwuchspolitiker den Rückbau der grauen Betonmauer. „Es geht mir auch um Vertrauen.“ hebt Engelmann hervor, „Vertrauen in verlässliche und verständliche Politik für unserer Bürgerinnen und Bürger vor Ort.“ "Wir brauchen einen Kompromiss, der Verkehrsfluss und Lärmschutz miteinander in Einklang bringt.", gibt sich auch Höfs gesprächsbereit.

Demnach müsse eine andere Lösung gefunden werden, um die damit verbundenen Lärmschutzauflagen zu erfüllen. Wie in der Bürgersprechstunde am Dienstag in der Grundschule Ehmen deutlich wurde, muss eine Lösung schnell auf den Tisch. Herr Albrecht vom Bauamt gab in der Bürgersprechstunde auf Druck der Bürgerinnen und Bürger kleinlaut zu, dass die Schallschutzmauer „nicht richtig zu Ende gedacht wurden ist.“ und das weiter „es nicht definiert wurden ist, aus welchem Material die Mauer erreichtet werden soll.“ Eine zentrale Frage stellte eine Bürgerin in Richtung der Stadtverwaltung, vertreten neben Herrn Albrecht auch durch Herrn Hischheide, „Warum müssen die Neubürger geschützt werden und die Altbürger nicht?“ Die Junge Union Wolfsburg findet, dass es nicht sein kann, dass solche Maßnahmen und Bauvorhaben in den letzten Sommerferien festgezurrt wurden und der Bürgerwille vernachlässigt wird.

https://regionalwolfsburg.de/laermschutzwall-ehmen-wand-soll-bepflanzt-werden/

https://regionalwolfsburg.de/unmut-um-laermschutzwall-in-ehmen-spd-gemahnt-zur-ruhe/


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