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Kita-Neubau in Dannenbüttel: Verkehrschaos in Westerbeck



Gifhorn

Kita-Neubau in Dannenbüttel: Verkehrschaos in Westerbeck


Das ist die aktuelle Planung zum Neubau. Plan: B.I.B. Sassenburg; © OpenStreetMap-Mitwirkende (CC-BY-SA)
Das ist die aktuelle Planung zum Neubau. Plan: B.I.B. Sassenburg; © OpenStreetMap-Mitwirkende (CC-BY-SA)

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Sassenburg. In der nächsten Woche starten die politischen Beratungen zum Bau der neuen Kindertagesstätte in Dannenbüttel. Auf gemeinderatsebene wird sich der Bau- und Umweltausschuss zunächst am kommenden Dienstag mit der Thematik beschäftigen.



Andreas Kautzsch,Fraktionsvorsitzender der Bürger-Interessen-Gemeinschaft Sassenburg (B.I.B.), zu dem geplanten Vorhaben:

"Wir, die Mitglieder des Gemeinderates, finden es sehr schade, dass mit dem knapp drei Millionen Euro teuren Bau kaum neue Kapazitäten geschaffen werden. Nach Fertigstellung stehen je nach Nutzungen nur 15 Krippen- oder 25 Kita-Plätze zusätzlich zur Verfügung. Die anderen drei Gruppenräume werden dafür genutzt, um die seit längerer Zeit bestehenden Provisorien, wie zum Beispiel eine Gruppe im Essensraum der Westerbecker Kita oder des Containerbaus am Rathaus, endlich ohne Einschränkungen unterzubringen.


Da die Gemeinde stetig wächst, wären deutlich mehr Kapazitäten zu schaffen, da die Welle beispielsweise aus dem großen Dannenbütteler Baugebiet noch nicht in die Einrichtungen eingeschlagen ist. Ferner hätten wir uns gewünscht, dass die Gemeindeverwaltung und die SPD/CDU Mehrheitsfraktion aus dem täglichen Verkehrschaos in Westerbeck oder Triangel gelernt hätten, eine Betreuungseinrichtung nicht durch ein Wohngebiet zu erschließen. Für den Neubau in Dannenbüttel vermissen wir das groß angekündigte Verkehrskonzept. Mit einer neuen Verbindungstraße zwischen Schulstraße und Erlenwegwird der komplette Verkehr in das Wohngebiet 'Maschgartenberg 1' eingeleitet, was zu einer erheblichen Mehrbelastung für die Anwohner führt, welche bisher nicht in das Bauvorhaben eingebunden wurden.

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Andreas Kautzsch, Fraktionsvorsitzender B.I.G. . Foto:



Zudem ist der Straßenausbau nicht für die Nutzungen als Durchgangstraße geeignet. Realistisch muss auch der Umstand berücksichtigt werden, dass im Besonderen Geschwindigkeitsübertretungen durch die Fahrer der 'Elterntaxis' begangen werden, was eigene Verkehrsmessungen in Westerbeck bestätigt haben (Kinder abgeben und schnell zur Arbeit).

Ferner sieht nach dem Planungsentwurf das Außengelände sehr gedrungen aus. Für uns zu wenig Spielfläche, auch im Vergleich zu den anderen bestehenden Einrichtungen. Es besteht also noch viel Klärungsbedarf im Bau- und Umweltausschuss!"


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