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Klein im Visier: Facebook-Streit um Förderung für Steterburg



Salzgitter

Klein im Visier: Facebook-Streit um Förderung für Steterburg

von Alexander Panknin


Über dieses Plakat freute sich nicht jeder. Foto: Alexander Panknin
Über dieses Plakat freute sich nicht jeder. Foto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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Salzgitter. In einem öffentlichen Facebook-Post macht die Salzgitteranerin Doris Kurth ihrem Ärger Luft. Aufreger war für sie ein Wahlplakat des Landtagsabgeordneten Stefan Klein (SPD). Darauf nimmt er in Anspruch maßgeblich für die Städtebauförderung Steterburgs verantwortlich zu sein. Doch war es wirklich so? regionalHeute.de hat nachgefragt.



Wenn es nach Frau Kurth geht, dann sind es nicht die Lorbeeren Kleins, die dazu geführt haben, dass es Steterburg nun besser geht. Es sei die Initiative vieler ehrenamtlicher Helfer gewesen, die dem Stadtteil eine Förderung eingebracht hätten. Es sei der SPD weiterhin "unwürdig" sich so damit zu profilieren.

Original-Post auf Facebook:



Bereits in den Kommentaren schalteten sich die Politiker ein. Es diskutieren Ortsbürgermeister Christian Striese (CDU) und auch Stefan Klein. Letzterer schickte auf Anfrage von regionalHeute.de aber noch eine offizielle Stellungnahme.

Stefan Klein (SPD) äußert sich zu dem Vorwurf:

[image=544731 alignleft]"Frau Kurth scheint die Systematik der Städtebauförderung nicht komplett durchdrungen zu haben. Um einen Antrag stellen zu können, bedarf es gewisser Vorleistungen, die vor Ort von den Ehrenamtlichen geleistet und von der Stadt Salzgitter unterstützt wurden.


Letztlich entscheidet aber die Landesregierung welche neuen Maßnahmen in die Städtebauförderung des Landes aufgenommen werden. Hierzu habe ich persönlich mehrere Gespräche mit dem Sozialministerium geführt und mich für eine Aufnahme eingesetzt.


Es ist also mitnichten so, dass sich alleine die von Frau Kurth angesprochenen Akteure für die Unterstützung Steterburgs eingesetzt haben. Es ist die SPD-geführte Landesregierung gewesen, die Steterburg in das Programm Soziale Stadt aufgenommen und Mittel bereitgestellt hat.


Das ist auch deshalb möglich gewesen, weil die Gesamtsumme für die Städtebauförderung im Landeshaushalt von dieser Landesregierung deutlich erhöht wurde. Letztlich sollte man sich hier nicht streiten, sondern weiter gemeinsam für Steterburg kämpfen."


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