Einbeck. Ein 45-jähriger Einbecker hat einen Klempner-Notdienst in Anspruch genommen, da in seinem Wohnhaus ein Abflussrohr verstopft war. Nach einer einstündigen Reinigung musste er vor Ort an die ausführende Firma einen Betrag von 1.300 Euro per EC-Karte bezahlen.
Der Geschädigte hielt den Preis im Nachhinein für nicht gerechtfertigt und zu hoch.
Daraufhin erstattete er Strafanzeige bei der Polizei. Diese hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Ausführenden und dessen in Berlin ansässige Firma wegen des Verdachts auf Wucher eingeleitet.
Die Polizeiinspektion Northeim teilte mit, dass die Ermittlungen nun laufen.
Die Vorfälle ereigneten sich am Mittwoch, den 20. Mai, zwischen 08:05 und 15:00 Uhr. Die Polizei rät, bei der Inanspruchnahme von Notdiensten auf die Preisgestaltung zu achten und im Zweifelsfall rechtzeitig zu handeln.
Klempner verlangt 1.300 Euro - Polizei ermittelt
Ein 45-jähriger Einbecker hat einen Klempner-Notdienst in Anspruch genommen, da in seinem Wohnhaus ein Abflussrohr verstopft war.
Polizei (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur
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