Sie sind hier: Region >

Kreuz Braunschweig Süd: Vollsperrung der A39 erst im Februar



Braunschweig | Gifhorn | Goslar | Helmstedt | Peine | Salzgitter | Wolfenbüttel | Wolfsburg

Kreuz Braunschweig Süd: Vollsperrung der A39 erst im Februar

Entgegen ersten Medienberichten findet die Sperrung aufgrund des Einbaus der Behelfsbrücke nicht schon in dieser Woche statt, sondern erst in vier Wochen.

von Marvin König


So wird der Verkehr nach Fertigstellung der Behelfsbrücke bis zum Ende der Bauarbeiten im Jahr 2024 geführt. Die Autobahn GmbH hat hierzu auf ihrer Website eine anschauliche Animation erstellt, die den Bau beschreibt.
So wird der Verkehr nach Fertigstellung der Behelfsbrücke bis zum Ende der Bauarbeiten im Jahr 2024 geführt. Die Autobahn GmbH hat hierzu auf ihrer Website eine anschauliche Animation erstellt, die den Bau beschreibt. Foto: Die Autobahn GmbH des Bundes

Artikel teilen per:

Braunschweig. Die Brückenbauarbeiten am Kreuz Braunschweig Süd schreiten voran. Derzeit wird nach Angaben der Autobahn GmbH des Bundes eine Behelfsbrücke mit Fußgängerwegen, Fahrbahn und einem Straßenbahngleis zusammengebaut. Diese soll unter Vollsperrung der A39 voraussichtlich am Wochenende vom 26. Februar bis zum 1. März auf die Fundamente gehoben werden und den Verkehr der B4 für die Dauer der Arbeiten an der neuen Brücke auffangen. Mit einem Abschluss der Bauarbeiten wird im Jahr 2024 gerechnet.



Zwischenzeitlich kursierte die Meldung, dass die A39 zum Zwecke des Einbaus der Behelfsbrücke bereits am kommenden Freitag voll gesperrt werden soll. Das dementierte eine Sprecherin der Autobahn GmbH des Bundes, die erst Anfang des Jahres aus der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ausgegliedert wurde und sich fortan um Baumaßnahmen auf Bundesautobahnen kümmert. Bei der Behelfsbrücke, die den Verkehr bis zum Bauabschluss im Jahr 2024 tragen soll, handelt es sich um eine massive Stahlkonstruktion, die östlich der abzureißenden Brücke der B4 errichtet wird. Mit dieser Brücke stehen dem Verkehr auf der B4 dann in Fahrtrichtung Bad Harzburg ein, und in Richtung Braunschweig zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Zum Anschluss der Abfahrt der B4 von der Behelfsbrücke auf die A39 in Richtung Salzgitter muss auch das letzte noch offene "Ohr" des Autobahnkreuzes kurzzeitig gesperrt werden. Die Auffahrt wird nicht wie bislang mit einem Verflechtungsstreifen, sondern mit einer T-Kreuzung an die provisorische Fahrbahn angeschlossen und ist deutlich enger als gewohnt. Für die Umleitung des B4-Verkehrs aus Braunschweig in Richtung der A36/Wolfenbüttel wird eine weitere Sperrung nötig, über welche die Autobahn GmbH zeitnah informieren will.

Vier Tage keine Straßenbahn


Für die Straßenbahn ist auf der Behelfsbrücke ebenfalls ein Gleis für beide Fahrtrichtungen vorhanden. Für die Umbauten an den Gleisen muss nach dem Einsetzen der Behelfsbrücken Ende Februar der Schienenverkehr für etwa vier Tage unterbrochen werden, es ist Schienenersatzverkehr geplant.

Für nähere Informationen und grafische Darstellungen zu den geplanten Arbeiten hat die Autobahn GmbH eine Infoseite unter www.kreuz-bs-sued.de eingerichtet.


zur Startseite