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Krimi um VW-Abhöraffäre: Ist der mutmaßliche Spion in seinem Auto verbrannt?

Laut Medienberichten soll es sich bei dem Toten aus dem Landkreis Helmstedt vom Montagabend um den Verdächtigen handeln. Bestätigt ist dies aber noch nicht.

von Alexander Dontscheff


Hier starb ein Mann am Montagabend in seinem Auto.
Hier starb ein Mann am Montagabend in seinem Auto. Foto: aktuell24

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13.08.2020

Region. Am Dienstag berichteten wir, dass es einen möglichen Zusammenhang zwischen der VW-Abhöraffäre und einem Wohnhausbrand Ende Mai in Grasleben geben könnte. Doch nun deutet sich eine noch dramatischere Entwicklung an. Laut Informationen der Braunschweiger Zeitung soll es sich bei der Person, die am Montagabend in ihrem Auto in Rottorf am Klei verbrannt ist (regionalHeute.de berichtete), um genau den VW-Manager handeln, der in der Abhöraffäre als verdächtig gilt und der in dem abgebrannten Haus in Grasleben gewohnt haben soll.


Offiziell bestätigt ist dies allerdings nicht. Die Leiche sei noch nicht sicher identifiziert, heißt es seitens der Staatsanwaltschaft Braunschweig auf unsere Anfrage. Das Obduktionsergebnis liege teilweise vor. Am Körper habe man keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung feststellen können. "Mehr dazu, auch zur Todesursache, kann ich Ihnen aktuell noch nicht mitteilen", erklärt Erste Staatsanwältin Julia Meyer.


Das Haus in Grasleben war Ende Mai abgebrannt. Foto: aktuell24


Das brennende Auto war am Montagabend gegen 19.30 Uhr von der Feuerwehr gefunden und gelöscht worden. Für die darin sitzende Person kam jede Hilfe zu spät. Das Fachwerkhaus in Grasleben war am 26. Mai abgebrannt (regionalHeute.de berichtete). Die Polizei legte sich ziemlich schnell auf Brandstiftung fest. Dass das das Haus von dem in der Abhöraffäre verdächtigen VW-Manager bewohnt wurde, ist noch nicht offiziell bestätigt. Die Staatsanwaltschaft gab lediglich an, dass man einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Brand und den Ermittlungen in der VW-Affäre untersuche.


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