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Kundgebung vor dem Schloss: 600 Braunschweiger gegen Nazis auf der Straße



Braunschweig

Kundgebung vor dem Schloss: 600 Braunschweiger gegen Nazis auf der Straße

Widriges Wetter mit Sturmböen und Regenschauern erschwerten die Veranstaltung massiv.

Viele waren zur Kundgebung vor dem Schloss gekommen.
Viele waren zur Kundgebung vor dem Schloss gekommen. Foto: ver.di Braunschweig

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Braunschweig. Rund 600 Menschen folgten dem Aufruf des Bündnisses gegen Rechts gegen eine Kundgebung der Nazi-Kleinstpartei Die Rechte am heutigen Samstag. Widriges Wetter mit Sturmböen und Regenschauern erschwerten die Veranstaltung massiv. In Redebeiträge wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass es nicht nur um Naziumzüge und deren Verhinderung geht. Im Fokus stand vielmehr der Rassismus, so wie er in sozialen Medien, aber auch in der Arbeitswelt oder auf dem Wohnungsmarkt anzutreffen ist. Dies teilt ver.di Braunschweig mit.



Mehrfach sei auf die lange Reihe der im Laufe der letzten Jahre von Rechten ermordeten Menschen verwiesen worden - über 200 seit der Wiedervereinigung: „Ermordet wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer Religion, wegen ihres Aussehens, ihres Geschlechts oder warum auch immer sie den rassistischen Mördern nicht ins Weltbild passten. Es ist eine lange Geschichte von Leugnen, Verschweigen und Verdrängen, eine Geschichte von angeblichen Einzeltätern und angeblich Verwirrten. Es ist eine lange Geschichte der Realitätsverweigerung und sie ist bis heute nicht beendet“, so Sebastian Wertmüller für das Bündnis.

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In den regenfreien Momenten seien unter anderem Daniela Nowak (VW-Betriebsrätin), Schülerinnen der Sally Perel-Schule Volkmarode, Julia Taut vom Kulturzusammenschluss „Die Vielen“ und Nils Mittmann von den Basketball Löwen Braunschweig zu Wort gekommen. Sebastian Wertmüller zum Eden der Kündgebung: „Und wenn dann alles mal wieder besser ist – das Wetter wie die Coronalage - dann feiern wir ein großes Fest in Braunschweig: ein Fest gegen Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus, ein Fest für Freiheit, für Vielfalt und für Solidarität!“


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