Sie sind hier: Region >

Auch in Niedersachsen: Senkung des Wahlalters auf 16 gefordert



Landtagswahl: Senkung des Wahlalters auf 16 gefordert

Nach dem heutigen Entscheid in Baden-Württemberg wünscht sich die FDP-Fraktion auch für Niedersachsen eine Änderung des Wahlrechts.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay

Niedersachsen. Im Oktober dieses Jahres wird in Niedersachsen ein neuer Landtag gewählt. Daran teilnehmen kann nur, wer das 18. Lebensjahr abgeschlossen hat. Anders sieht es in anderen Bundesländern aus. So hat der Landtag in Baden-Württemberg am heutigen Donnerstag beschlossen, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 Jahre herabzusetzen. Die FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag nimmt dies zum Anlass, um auch in Niedersachsen für so eine Regelung zu werben.



„Dass in Baden-Württemberg das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 Jahre herabgesenkt wurde, ist aus unserer Sicht sehr begrüßenswert. Auch jüngere Menschen können damit noch direkter Teil unserer parlamentarischen Demokratie sein und Politik selbst mitgestalten. Dies fördert den generationsübergreifenden Zusammenhalt in der Gesellschaft", betont der Vorsitzende der niedersächsischen FDP-Landtagsfraktion, Stefan Birkner in einer Pressemitteilung.

Wieder Bewegung im Prozess?


Für Niedersachsen würde sich die FDP-Fraktion ebenfalls eine Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre wünschen. Bislang noch zeigten sich jedoch die Regierungsparteien SPD und CDU als große Blockierer einer entsprechenden Wahlrechtsreform. "Nach dem Ausgang der Wahl in Stuttgart mit den Stimmen der SPD kommt nun aber vielleicht auch bei den niedersächsischen Genossinnen und Genossen wieder Bewegung in den Prozess. Wir stehen für eine parteiübergreifende Diskussion bereit“, so Birkner.


zum Newsfeed