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Lebensgefährlich verletzt: 41-Jährige versucht Zusammenstoß zu vermeiden und kracht gegen Baum



Gifhorn

Lebensgefährlich verletzt: 41-Jährige versucht Zusammenstoß zu vermeiden und kracht gegen Baum

Auch ihr zwölfjähriges Kind wird schwer verletzt. Der Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Rudolf Karliczek

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Ahnsen. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am heutigen Montag gegen 12.50 Uhr auf der Landesstraße 299 zwischen Ahnsen und Müden. Alle fünf beteiligten Personen wurden dabei verletzt. Ein Großaufgebot an Helfern war im Einsatz. Das berichtet die Feuerwehr der Samtgemeinde Meinersen in einer Pressemitteilung.



Nach Polizeiangaben war eine 37-jährige Frau aus Celle mit ihrem Mercedes C-Klasse Kombi auf der Landesstraße in Richtung Müden unterwegs. In ihrem Fahrzeug befanden sich auch Ihrer Mutter und ihre Tochter. Auf gerader Strecke wollte sie mit ihrem Wagen nach links in einen Feldweg abbiegen und übersah dabei – so die Polizei – einen ihr entgegenkommenden Skoda Octavia. Die 41-jährige Fahrerin des Octavias aus Wolfsburg wich dem abbiegenden Mercedes nach rechts aus und prallte frontal gegen einen Straßenbaum. Dabei erlitt die Frau lebensgefährliche Verletzungen, das ebenfalls im Octavia mitfahrende zwölfjährige Kind wurde schwer verletzt. Der Mercedes wurde vom Octavia touchiert, die Insassen leicht verletzt.

L299 für knapp eineinhalb Stunden voll gesperrt


Das e-Call System des Octavias meldete den Unfall automatisch an eine Zentrale des Autoherstellers, welche dann ihrerseits die Leitstelle in Gifhorn informierte. Die Teams von vier Rettungswagen, der Notarzt des Notarzteinsatzfahrzeuges aus Gifhorn sowie der Notarzt des Rettungshubschraubers Christoph 30 aus Wolfenbüttel kümmerten sich um die verletzten Personen. Dabei wurden sie von den rund 40 Kräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Ahnsen, Meinersen und Müden-Dieckhorst unter der Leitung des Samtgemeindebrandmeisters Sven J. Mayer unterstützt. Die Verletzten kamen mit Rettungswagen sowie dem Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser. Die Landesstraße war während der Bergungsarbeiten für knapp eineinhalb Stunden voll gesperrt, der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet.


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