Region. Zum kürzlich veröffentlichten Bildungsmonitor 2023 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) äußerte sich nun der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte (VNL). Die Situation sei bedenklich und es bestehe dringend Handlungsbedarf. Der Bildungsmonitor gibt einen Überblick über das Bildungssystem eines Bundeslandes und ob es zum Wachstum und Wohlstand der Wirtschaft beiträgt. Die Zahlen dafür stammen von statistischen Einrichtungen wie beispielsweise den Statistischen Landesämtern und werden in Punkte umgerechnet. Die Punkte für Niedersachsen fallen in diesem Jahr allerdings recht gering aus.
Torsten Neumann, Vorsitzender des Verbandes Niedersächsischer Lehrkräfte (VNL) sagt: „Der heute vorgestellte INSM-Bildungsmonitor 2023 wartet mit dem erschreckenden Ergebnis zum sich dramatisch verschlechterten Bildungsniveau in den vergangenen zehn Jahren auf. Alle Bundesländer haben eine schlechtere Gesamtbewertung als im Vorjahr erhalten, auch Niedersachsen. Dabei hat Niedersachsen mit Hessen die Plätze getauscht und liegt jetzt auf dem 7. Rang. Das ist weiterhin nur Mittelmaß."
"Ein Armutszeugnis"
Erfreulich sei dabei zwar, dass Niedersachsens Bildungsausgaben je Grundschulkind höher als im Bundesdurchschnitt liegen. Auch bestehe ein geringer Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und den Kompetenzen der Kinder.
Lehrermangel ein großen Problem
Weitere Informationen zum INSM-Bildungsmonitor können unter https://www.insm-bildungsmonitor.de/ abgerufen werden.