Linnemann gibt Wahl im Südwesten noch nicht verloren

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann will nach den ersten Prognosen zur Landtagswahl in Baden-Württemberg die Wahlniederlage seiner Partei noch nicht eingestehen.

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Carsten Linnemann (Archiv)
Carsten Linnemann (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

Berlin. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann will nach den ersten Prognosen zur Landtagswahl in Baden-Württemberg die Wahlniederlage seiner Partei noch nicht eingestehen. Man warte auf die erste Hochrechnung, sagte er in der ARD. Er verwies zudem darauf, dass der Abstand in der Prognose des ZDF nur einen Prozentpunkt betrage.


Jubel brach derweil bei den Grünen aus, die sowohl bei den Zahlen von der ARD als auch des ZDF vorn liegen. Ex-Grünen-Chefin Ricarda Lang sagte der ARD, dass sie "überwältigt" sei. "Wir bieten der Union an, eine gemeinsame Koalition der Mitte zu bilden."

Für die SPD, die noch um den Einzug in den Landtag bangen muss, sprach Generalsekretär Tim Klüssendorf von einem "sehr bitteren Wahlergebnis". Man habe gerade die Dynamik in den letzten Wochen auch gespürt und sei "jetzt total unter die Räder gekommen". Er will seinen Blick jetzt auf die Wahl in Rheinland-Pfalz legen, die in zwei Wochen stattfindet.

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