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Mehrere tausend Strohballen in Brand

von Sandra Zecchino


2.000 bis 3.000 Strohballen werden den Flammen voraussichtlich zum Opfer fallen. Videos: aktuell24(BM), Fotos: Schaffhauser, Samtgemeindepressesprecher / aktuell24(BM)

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28.08.2017

Müden. In der Nähe der Biogasanlage sind mehrere tausend Strohballen in Brand geraten. Fast die gesamte Samtgemeinde Feuerwehr kämpft aktuell gegen die Flammen.



Aus bisher unbekannten Gründen gerieten am heutigen Montagmorgen mehrere tausend Strohballen in Brand. Die Feuerwehrkameraden zogen eine sogenannte Riegelstellung, das heißt, die gelagerten Strohballen wurden in zwei Hälften getrennt. Durch diese Maßnahme konnte eine Hälfte gerettet werden.

Die übrigen Strohballen werden mit Radladern auseinander gezogen und abgelöscht. Es werden voraussichtlich 2.000 bis 3.000 Strohballen den Flammen zum Opfer fallen.

Die Biogasanlage war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Der Brandherd liegt mehrere hundert Meter entfernt.

Aktualisiert: 13.30 Uhr


Mitarbeiter der Biogasanlage informierten um 7.05 Uhr die Feuerwehr. Nach aktuellen Schätzungen wurden zirka 8.000 Ballen beschädigt und der Schaden beläuft sich auf über 100.000 Euro.

Aktualisiert: 14.40 Uhr


Elf der 13 Feuerwehren der Samtgemeinde sind mit über 100 Mitgliedern im Einsatz. An vier Unterflurhydranten und Bohrbrunnen wurden Wasserentnahmestellen errichtetund das Wasser in Richtung Brandherd befördert. Dazu wurde mit drei Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr errichtet. Damit das Löschwasser besser in das Stroh eindringen kann, wird Schaum als Netzmittel beigemischt.



Zur Absicherung der Einsatzkräfte steht die Schnell- Einsatz- Gruppe (SEG) mit einem Rettungswagen parat. Außerdem versorgte die SEG auch die Einsatzkräfte mit Speisen und Getränken.

Die Löscharbeiten dauern zur Stunden noch an, ein Ende wird frühestens heute Abend erwartet.

Aktualisiert: 21Uhr


Nach Auskunft des Samtgemeindefeuerwehrpressesprechers CarstenSchaffhauser dauern die Löscharbeiten weiter an. Aktuell sind die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Leiferde und Ettenbüttel sowie die Feuerwehr Müden. Ferner ist vor kurzem sechs Einsatzkräfte vomTechnischen Hilfswerk aus Wolfsburg mit einem Einsatzleitwagen sowie einem LKW mit Radlader zur Unterstützung eingetroffen.



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