Mehrere Unfälle auf der A1 bei Sittensen

Hohes Verkehrsaufkommen und unbeständiges Wetter haben am vergangenen Samstag auf der A1 bei Sittensen zu einem erhöhten Unfallaufkommen geführt.

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Hohes Verkehrsaufkommen und Regen sorgen für mehrere Unfälle auf der A1 (Archiv)
Hohes Verkehrsaufkommen und Regen sorgen für mehrere Unfälle auf der A1 (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Sittensen. Hohes Verkehrsaufkommen und unbeständiges Wetter haben am vergangenen Samstag auf der A1 bei Sittensen zu einem erhöhten Unfallaufkommen geführt. Wie die Polizeiinspektion Rotenburg mitteilt, wurden zwischen 11.00 und 18.00 Uhr insgesamt vier Verkehrsunfälle mit neun beteiligten Fahrzeugen aufgenommen.


Für die Unfallaufnahmen mussten die Fahrbahnen teilweise vollständig gesperrt werden; auch Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz. Gegen 18.30 Uhr kam es in Fahrtrichtung Hamburg, kurz hinter der Anschlussstelle Stuckenborstel, zu einem weiteren Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Ein kräftiger Regenschauer hatte zu diesem Zeitpunkt für erschwerte Fahrverhältnisse gesorgt.

Nach derzeitigem Stand verlor der Fahrer eines Pkw die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Sattelzug. Der Sattelzug wich daraufhin aus und kam im Straßengraben zum Stillstand.

Für die ersten Rettungsmaßnahmen musste die Autobahn zunächst vollständig gesperrt werden, anschließend konnte ein Fahrstreifen freigegeben werden. Der erheblich beschädigte Sattelzug musste aufwendig geborgen werden. Hierfür wurde die Ladung zunächst von Hand entladen, danach zog schweres Gerät den Sattelzug aus dem Graben.

Gegen 5.00 Uhr am Sonntagmorgen konnten alle Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Einige Personen erlitten leichte Verletzungen und wurden teilweise vor Ort oder im Krankenhaus behandelt.

Der Gesamtschaden wird auf rund 150.000 Euro geschätzt. In einem separaten Fall bittet die Polizei Bremervörde um Zeugenhinweise zu einer Schussabgabe mit einer Schreckschusswaffe auf einem Privatgrundstück in der Wesermünder Straße an der B 71. Wer Angaben zu dem Sachverhalt oder zu der Person machen kann, die die Waffe abgefeuert haben soll, meldet sich bei der Polizei Bremervörde.

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