Wolfenbüttel/Braunschweig. Beim Bau einer eigenen Rakete wurden Physik-Leistungskursschülerinnen und -schüler des Gymnasiums Kleine Burg in Braunschweig von der ExperimentalRaumfahrt-InteressenGemeinschaft (ERIG) und dem Institut für Raumfahrtsysteme der TU Braunschweig unterstützt, wie die Stiftung NiedersachsenMetall in einer Pressemitteilung bekannt gibt.
Während der Freitag der Theorie galt, fand am Samstag, 13. Juni, die praktische Erprobung auf dem Modellflugplatz in Sickte bei Wolfenbüttel statt. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung und Erprobung einer zivilen Rakete mit elektronischer Zündung. Per Knopfdruck und natürlich mit dem Herunterzählen des Countdowns erreichten die selbstgebauten Raketen Flughöhen bis zu 200 Metern und kehrten im Idealfall sanft schwebend per Fallschirm zurück zum Boden.
Organisiert wurde der Workshop von der Stiftung NiedersachsenMetall. Naturwissenschaften und Technik für Jugendliche erlebbar machen, Einblicke in die Praxis und dadurch Hilfe bei beruflicher Orientierung geben, seien die klaren Ziele, mit denen die Stiftung NiedersachsenMetall im Jahr 2003 ihre Arbeit aufgenommen hat. Im Sinne ihres Stifters, des Verbandes der Metallindustriellen Niedersachsens e.V., fördere sie kontinuierlich die mathematische, naturwissenschaftliche, technische sowie ökonomische Aus- und Weiterbildung junger Menschen.

