Mittelstand beklagt Benachteiligung bei Gaspreisbremse

In der mittelständischen Wirtschaft wächst die Sorge, dass die Bedürfnisse kleinerer und mittlerer Unternehmen bei den Beratungen der Expertenkommission zur Gaspreisbremse keine Rolle spielen.

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Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Berlin. In der mittelständischen Wirtschaft wächst die Sorge, dass die Bedürfnisse kleinerer und mittlerer Unternehmen bei den Beratungen der Expertenkommission zur Gaspreisbremse keine Rolle spielen. "Bislang sind nur wage Gerüchte aus dem Umfeld der Experten-Kommission Gas und Wärme zu hören. Mal geht es um Privatverbraucher, mal um energieintensive Industrien. Der Mittelstand taucht hingegen nicht auf", kritisierte der Geschäftsführer des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Markus Jerger, gegenüber dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".


"Es ist nicht mehr zu entschuldigen, dass bei der Gestaltung der Gaspreisbremse kleine und mittlere Unternehmen übergangen werden. Leidvoll haben wir dies schon beim Energiekostendämpfungsprogramm erfahren müssen. Das wird der Mittelstand nicht verzeihen", warnte er.

Schon vor Monaten habe der Mittelstand Mengenkontingente beziehungsweise Nutzungszertifikate für Gas gefordert. "Nicht zahlungskräftige Konzerne sollten beim Gasbezug privilegiert werden, sondern diejenigen, die am Standort Deutschland auf Gas angewiesen sind", forderte Jerger. Die Bundesregierung müsse nun endlich Tempo machen.

"Der Mittelstand braucht schnelle Entlastungen. Jeder Tag ohne konkrete Kalkulationsgrundlagen gefährdet Existenzen."


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