Mordkommission "Bahnhof" bittet weiter um anonyme Hinweise


Die Mordkommission "Bahnhof" hofft, über das anonyme Hinweisportal auf weitere Ermittlungsansätze.  Foto: aktuell24(BM)
Die Mordkommission "Bahnhof" hofft, über das anonyme Hinweisportal auf weitere Ermittlungsansätze. Foto: aktuell24(BM) | Foto: aktuell24(BM)

Wolfsburg. Die Mordkommission Bahnhof wendet sich im Fall der getöteten Prostituierten Romery Altagracia Reyes Rodriguez abermals an die Bevölkerung und bittet um Mithilfe. Die 33-Jährige ist am 11. November 2016 tot in einem Wohnungsbordell in Vorsfelde in der Straße Am Bahnhof gefesselt aufgefunden worden.


Das Bordell ist in der Region als "Sandy's Freizeittreff" bekannt. Die aus der Dominikanischen Republik stammende Romery Altagracia Reyes Rodriguez war dort als Prostituierte tätig.

Bereits Anfang Juni hat die Polizei gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig unter www.bkms-system.net/moko-bahnhof ein anonymes Hinweisportal im Internet eingerichtet (regionalHeute.de berichtete)

"Wir möchten insbesondere zur Urlaubszeit an das Portal erinnern, da wir uns mit dieser Möglichkeit weitere neue wertvolle Aspekte zur Aufklärung des Mordfalls erhoffen", so Kriminalhauptkommissarin Helena Karwath als Leiterin der Mordkommission Bahnhof.

Hinweisgebern ein Höchstmaß an Vertraulichkeit und Diskretion zu gewährleisten, setzt die Mordkommission die bewährte, internetbasierte Kommunikationsplattform "BKMS" ein. Das "BKMS"-System bietet die unkomplizierte Möglichkeit, online - und absolut anonym - Hinweise zu geben. Der Hinweisgeber ist alsAbsender nicht identifizierbar, der Inhalt derMeldung wird durch Sicherheitstechnik geschützt. Indem der Nutzernach Abgabe seiner Mitteilung einen eigenen - ebenfalls vollständig geschützten - Postkasten einrichtet, könne erauch in einen Dialog mit der Polizei eintreten und eine Rückmeldung erhalten. Angaben zurIdentität sind dabei zu keinem Zeitpunkt erforderlich.

"Der Besucher dieser Internetseite kann zwischen den Sprachen Deutsch und Spanisch wählen, danach bestätigt man diese Sprachauswahl mit dem "OK-Button". Man erfährt auf der Seite Hintergründe zu dem Fall und kann unter der Schaltfläche "Meldung abgeben" seinen Hinweis niederschreiben", so Karwath.

Für Hinweise, die zur Ermittlung und Verurteilung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgelobt. Über die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für an der Straftat nicht beteiligte Privatpersonen und nicht für Amtsträger bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Lesen Sie dazu:


https://regionalwolfsburg.de/schon-wieder-prostituierte-in-wolfsburg-ermordet/


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