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Nach Notarztcrash: So geht es den Verletzten

von Jonas Walter


Aufatmen: Alle Beteiligten kamen mit leichten Verletzungen davon. Foto: Alexander Weis/Feuerwehr Helmstedt/Nick Wenkel
Aufatmen: Alle Beteiligten kamen mit leichten Verletzungen davon. Foto: Alexander Weis/Feuerwehr Helmstedt/Nick Wenkel

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23.05.2018

Helmstedt. Nach dem schweren Verkehrsunfall am gestrigen Dienstag an der Kreuzung B 244/B 1, bei dem ein Notarztwagen mit einem VW Touran kollidiert war, können nun Angaben über die Zustände der Beteiligten gemacht werden.



Direkt nach dem gestrigen Unfall hatte es noch keine Äußerungen über den Zustand der sechs Unfallbeteiligten gegeben. Den Ermittlungen zufolge war der 35 Jahre alte Fahrer des Notarzteinsatzwagens des Landkreises Helmstedt von einem Einsatz in Süpplingen auf dem Weg zu einem weiteren Einsatz in Helmstedt, teilt nun die Polizei Wolfsburg mit. Der 35-Jährige steuerte mit eingeschaltetem Blaulicht in den Rotlicht zeigenden Kreuzungsbereich, um geradeaus weiter zu fahren.

Auch Kinder und Hund beteiligt


Eine 27-jährige Touran-Fahrerin aus der Verbandsgemeinde Obere Aller des Landkreises Börde in Sachsen-Anhalt war in Richtung Schöningen unterwegs, als der Notarztwagen in die Beifahrerseite krachte. Der Touran, besetzt mit einem 31-jährigen Beifahrer und zwei Kindern im Alter von ein und drei Jahren sowie einer Bulldogge in einer Hundebox im Kofferraum, überschlägt sich und rollt über die komplette Fahrbahn bis auf den angrenzenden Grünstreifen.

Sicherheitsgurte verhindern Schlimmeres


Neben den Beteiligten wurde durch den Zusammenprallauch einHund leicht verletzt. Zum Glück waren in dem Touran jedoch alle Insassen angeschnallt und der Hund in einer Box, so dass nichts Schlimmeres passierte, so ein Beamter. Auch die Insassen des Notarztwagens, darunter auch der Notarzt, erlitten nur leichte Verletzungen.

Zur Unfallaufnahme wurde die Kreuzung kurzfristig gesperrt. Polizisten regelten den Verkehr, während die Familie zur ärztlichen Versorgung ins Wolfsburger Klinikum gebracht wurde. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Die Polizei Helmstedt hat die Ermittlungen übernommen. Die Untersuchungen zur Ursache dauern an.

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