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Nach Schüssen in Wolfenbüttel: Zwei 18-Jährige unter Verdacht



Nach Schüssen auf Politikerin: Zwei 18-Jährige unter Verdacht

Der Tatverdacht richtet sich gegen zwei junge Männer aus Wolfenbüttel und Braunschweig.

von Anke Donner


Symbolbild
Symbolbild Foto: Pixabay

Groß Stöckheim. Wie die Polizei am heutigen Freitagnachmittag berichtet, konnten nun zwei junge Männer ermittelt werden, die in Verdacht stehen, am Gründonnerstag mit einem Luftgewehr auf eine Frau in Groß Stöckheim geschossen zu haben.



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Wie von regionalHeute.de in der vergangenen Woche berichtet, handelt es sich bei dem Opfer um die Wolfenbütteler CDU-Politikerin Heike Schmerse. Schmerse war am Abend des 14. April auf ihrer Terrasse von einem bis dahin unbekannten Gegenstand am Kopf getroffen und leicht verletzt worden. Später stellte sich heraus, dass es sich bei diesem unbekannten Gegenstand um ein Projektil einer Luftdruckwaffe gehandelt hat. Das Projektil wurde einen Tag nach dem Vorfall aus ihrem Kopf entfernt. Woher der Schuss kam und weshalb auf sie gezielt worden war, konnte Schmerse nicht sagen.



Wohnung wurde durchsucht


Wie die Polizei nun berichtet, konnten die Ermittlungen seitens der Polizei Wolfenbüttel und der Staatsanwaltschaft Braunschweig, auch durch Zeugenaufrufe in den örtlichen Medien unterstützt, nun zu einem Ermittlungserfolg führen. Der Tatverdacht richtet sich gegen zwei junge Männer im Alter von 18 Jahren aus Braunschweig und Wolfenbüttel. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde die Wohnung eines Tatverdächtigen durchsucht, dieses führte zum Auffinden der mutmaßlichen Tatwaffe.


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Zusammenhang möglich?


Ein ähnlicher Vorfall hatte sich wenige Tage später am Rodeland ereignet. Hier wurde eine 84-Jährige am Hinterkopf verletzt. Die Polizei schloss nicht aus, dass die Seniorin von einem Gegenstand am Kopf getroffen wurde. Um welchen Gegenstand es sich gehandelt hat, konnte nicht gesagt werden. Die Frage, ob die beiden jungen Männern, die nun im ersten Fall unter Verdacht stehen, ließ Polizeisprecher Frank Oppermann auf Nachfrage unbeantwortet. Die Ermittlungen dauern an, weitere Angaben könnten daher derzeit nicht gemacht werden.


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