Nächste Urlaubswelle rollt: Viele Staus und Behinderungen erwartet

Der ADAC gibt Tipps, wie man trotz allem am besten ans Ziel kommt.

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Symbolbild | Foto: pixabay

Niedersachsen. Urlaubswoche Nummer zwei in Niedersachsen: Auf den Autobahnen im Norden ist so ziemlich alles unterwegs, was vier Räder hat, denn mittlerweile sind alle Bundesländer in die Ferien gestartet. Dabei stehen in diesem Jahr sowohl das Auto und der Camper sowie die Nord- und Ostseeküste ganz hoch im Kurs – entsprechend viele Staus und Behinderungen sind zu erwarten, besonders dort, wo es Baustellen gibt. Hier wird es eng in Niedersachsen. Das berichtet der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt in einer Pressemitteilung.


Neben den vollen Straßen erschweren derzeit vor allem die steigenden Inzidenzen im In- und Ausland die Urlaubsvorbereitung und -fahrt. Die Corona-Bestimmungen sind je nach Urlaubsziel und Inzidenzzahl unterschiedlich. Wer sich im Dschungel der Verordnungen zurechtfinden möchte, dem hilft die kostenlose und um den „Corona-Radar“ erweiterte ADAC Trips-App (herunterzuladen im Google-Play- und im Apple-Store). Damit finden Reisende und Ausflügler nicht nur alle wichtigen Informationen zur Urlaubsplanung auf einen Blick, sondern erhalten auch tagesaktuelle Informationen rund um Corona, zum Beispiel die 7-Tages-Inzidenzwerte in Deutschland, die Lage an den Grenzen, Einreisebestimmungen für die europäischen Länder sowie mögliche Reisewarnungen und Testpflicht. Auch auf adac.de ist alles ständig aktualisiert nachzulesen.

Kinder an Bord? Gute Planung gefragt!


Wer mit Kindern in den Urlaub fährt, muss genügend Pausen einplanen. Der ADAC empfiehlt, alle zwei Stunden eine Pause zu machen. An vielen größeren Autobahnraststätten gibt es Kinderspielplätze, auf denen sich die Kleinen austoben können. Für gute Laune während der Fahrt sorgen Spiele, Hörbücher oder Filme. Bücher sind nicht für alle Kinder geeignet, da vielen beim Lesen übel wird.

Baustelle? Reißverschlussverfahren!


Für einen reibungslosen Verkehrsfluss im Bereich einer Baustelle können die Autofahrer häufig selbst sorgen – zum Beispiel mit dem Reißverschlussverfahren: Fällt ein Fahrstreifen weg, so weit wie möglich bis zum Engpass vorfahren und sich erst dann im Reißverschlussverfahren einfädeln (das ist kein Vordrängeln) beziehungsweise andere Verkehrsteilnehmer einfädeln lassen. Bei zu frühem Einfädeln drängt sich der Verkehr unnötig lange auf einer Spur zusammen, der Stau wird dadurch viel länger. Außerdem gilt in der Baustelle: Fuß vom Gas bei der Einfahrt, Geschwindigkeits- und Hinweisschilder unbedingt beachten und ausreichend Abstand zum Vordermann halten.

Verhalten im Stau: Ausweichen oder nicht?


Das Ausweichen auf (die zumeist verstopften) Nebenstrecken lohnt sich nur bei Vollsperrung der Autobahn wegen eines Unfalls oder wenn es in den Verkehrsmeldungen ausdrücklich empfohlen wird. Bis zu einer Staulänge von 10 Kilometern ist es auf jeden Fall ratsam auf der Autobahn zu bleiben. Der Standstreifen ist übrigens als Fahrspur tabu und das Aussteigen und Umherlaufen sind ebenfalls verboten.


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