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Neue Buslinie soll Wolfenbüttel mit dem Süden Braunschweigs verbinden



Braunschweig | Wolfenbüttel

Neue Buslinie soll Wolfenbüttel mit dem Süden Braunschweigs verbinden

Grund für die zusätzliche Linie seien die Bauarbeiten am Autobahnkreuz BS-Süd.

von Anke Donner


Zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel soll eine neue Buslinie entstehen.
Zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel soll eine neue Buslinie entstehen. Foto: Pixabay

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Wolfenbüttel/Braunschweig. Der Rat der Stadt Wolfenbüttel wird in seiner nächsten Sitzung über das Vorhaben der Verwaltung in Kenntnis gesetzt, dass ab dem kommenden Jahr probeweise eine zusätzliche Buslinie zwischen Wolfenbüttel Linden und Braunschweig Süd entstehen soll.



Anlass für die Überlegungen einer zusätzlichen Buslinie, die die Nummer 421 bekommen soll, seien die aktuellen Vorbereitungen zur langjährigen Großbaustelle Autobahnkreuz BS-Süd (A36/A39) und mögliche Stauszenarien im motorisierten Individualverkehr wie auch im ÖPNV auf der Linie 420. Angeregt wurde die neue Verbindung von der Stadt Braunschweig und dem Regionalverband Großraum Braunschweig, die sich im Zuge der Baustellenvorbereitungen mi diesem Thema auseinandersetzten.

Mit der Linie 421, die von der BSVG bedient werden soll, sollen die südlichen und östlichen Wohnquartiere Wolfenbüttels direkt mit dem Süden Braunschweigs verbunden werden, wo mithilfe des Umstiegs in die Tramlinie 1 eine staufreie Verbindungsmöglichkeit in die Innenstadt bestehe. Auf dem Gebiet der Stadt Wolfenbüttel sollen 15 Haltestellen auf der Achse Neuer Weg – Salzdahlumer Straße – Jahnstraße – Cranachstraße angefahren werden. Der Endhaltepunkt soll In den schönen Morgen sein. Der Regionalverband und die BSVG würden einen ambitioniert getakteten Fahrplan verfolgen, der von Montag bis Freitag zwischen 5.30 und 20.30 Uhr, samstags zwischen 8.30 und 20.30 Uhr und sonntags zwischen 10.30 und 20.30 Uhr jeweils einen Halbstundentakt vorsehe und in den übrigen Randzeiten einen Stundentakt.

Ein Jahr auf Probe


Mit der Einrichtung einer zusätzlichen Linien würden aber auch enorme Kosten auf die Stadt zukommen, was bei der Verwaltung auf Vorbehalte gestoßen sei, weil sich die Beförderungswirksamkeit dieser Linie im Stadtgebiet Wolfenbüttels erst noch beweisen müsse. Dies wurde der Stadt Braunschweig mitgeteilt, die daraufhin nach Abstimmung mit dem Regionalverband ein überarbeitetes Angebot vorlegte. Schließlich habe man sich darauf geeinigt, dass zunächst einmal für die Dauer eines Jahres - vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022- der Linienbetrieb auf Probe durchgeführt werde. Im ersten Quartal 2022 soll dann über die Fortsetzung oder Aufgabe beraten werden, sollte die der Linienbetrieb erfolgversprechend sein, könne er dann vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 fortgesetzt werden.


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