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Neues Sportheim für den VfL Leiferde: Finanzierung ist gesichert

Insgesamt solle das neue Gebäude, das an der südlichen Stirnseite des Sportgeländes entstehen soll, etwa 800.000 bis 900.000 Euro kosten.

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Symbolbild Foto: Pixabay

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10.09.2020

Braunschweig. Schon vor der politischen Sommerpause vergangenen Jahres hatte sich der Rat der Stadt Braunschweig für den Neubau eines Sportheims für den VfL-Leiferde ausgesprochen. Die Stadtverwaltung wurde damals gebeten dem Sportausschuss ein Konzept nebst Kostenschätzung vorzulegen (regionalHeute.de berichtete). In der Sitzung des Sportausschusses am vergangenen Dienstag konnte jetzt der politische Weg für den lange geplanten Neubau des Vereinsgebäudes des VfL Leiferde jetzt weiter geebnet werden. Auch die Finanzierung sei sichergestellt, wie die SPD in einer Pressemitteilung berichtet. Sollte der Rat jetzt dem Votum des Sportausschusses am 29. September folgen, stehe dem Neubau nichts mehr im Wege.


Insgesamt solle das neue Gebäude, das an der südlichen Stirnseite des Sportgeländes entstehen soll, etwa 800.000 bis 900.000 Euro kosten. SPD und CDU hätten beantragt, dass hierfür ein Grundbetrag in Höhe von rund 500.000 Euro aus dem nicht mehr weiterverfolgten Neubau eines Kunstrasenplatzes an der IGS Volkmarode verwendet werden soll. „Weitere 400.000 Euro wird die Verwaltung über Synergieeffekte bei der Baumaßnahme für den Ganztagsbetrieb in Leiferde bereitstellen können“, erläutert Frank Graffstedt, sportpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion. Dieser sei ebenso wie Matthias Disterheft, SPD-Ratsherr und zuständiger Bezirksbürgermeister im Stadtbezirk 211, froh, dass für den VfL Leiferde nun endlich Klarheit herrscht: „Die bisherige Situation war für Braunschweig wohl einmalig und für die Aktiven nicht mehr länger tragbar.“ So müssten sich die Sportler bisher in der naheliegenden Grundschule umziehen, während sich das Vereinsheim weitere 200 Meter entfernt im alten Bahnhof befinde: „Mit dem neuen Multifunktionsgebäude werden nun alle Bedürfnisse eines modernen Sportvereins in einem Gebäude vereint“, unterstreichen Graffstedt und Disterheft.


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