36-jähriger Lkw-Fahrer stirbt bei Unfall auf A31 bei Suddendorf

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A31 bei Suddendorf ist ein 36-jähriger Lkw-Fahrer tödlich verletzt worden.

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Polizei (Archiv)
Polizei (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Schüttorf. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A31 bei Suddendorf ist ein 36-jähriger Lkw-Fahrer tödlich verletzt worden. Das teilte die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim mit.


Am Montag war der 36-Jährige gegen 14:45 Uhr mit einem Sattelzug samt Tankauflieger auf der A31 in Fahrtrichtung Süden unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen übersah er aus bislang ungeklärter Ursache offenbar ein auf dem rechten Fahrstreifen stehendes Absicherungsfahrzeug, das dort stattfindende Baumpflegearbeiten absicherte. Der Sattelzug kollidierte mit dem Absicherungsanhänger und geriet anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab.

Dabei prallte das Fahrzeug gegen die Schutzplanke, kippte über diese hinweg und überschlug sich. Der Sattelzug kam schließlich auf der Fahrerseite liegend im Seitenraum zum Stillstand.

Der 36-jährige Fahrer erlitt tödliche Verletzungen. Das Absicherungsfahrzeug war zum Unfallzeitpunkt nicht besetzt, sodass dort keine weiteren Personen verletzt wurden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Tankauflieger erheblich beschädigt.

Dabei trat eine größere Menge des geladenen flüssigen Bitumens aus. Aufgrund der ausgetretenen Ladung wurde auch die Untere Wasserbehörde des Landkreises Grafschaft Bentheim hinzugezogen.

An der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Schüttorf, Bad Bentheim, Neuenhaus und Ochtrup mit rund 30 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen im Einsatz. Darüber hinaus waren mehrere Rettungskräfte und Notärzte sowie ein Rettungshubschrauber vor Ort.

Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf etwa 350.000 bis 400.000 Euro beziffert. Für die umfangreichen Rettungs-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die A31 in Fahrtrichtung Süden vollständig gesperrt werden. Neben der Bergung des Sattelzuges sind auch Arbeiten zur Beseitigung des durch das ausgetretene Bitumen verunreinigten Erdreichs erforderlich.

Nach derzeitigem Stand wird die Vollsperrung voraussichtlich mindestens bis in die Vormittagsstunden des Dienstags andauern. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und die ausgeschilderten Umleitungen zu beachten.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

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